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Zinsrechner: Zinsen und Sparplan online berechnen

Foto Dr. Stephan Seitz
Autor: , Dipl.-Jurist (Univ.)
Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2025
Ihre Lesezeit: 8 Minuten
               
Rechtliche Hinweise: Keine Rechtsberatung, alle Angaben ohne Gewähr.
Icon Zinsrechner Die schnelle Antwort

Zinsrechner

  • Schnelle Ergebnisberechnung: Das Online-Tool liefert in Sekunden Zinsertrag und Endkapital auf Basis von Startkapital, Zinssatz und Laufzeit. Dadurch entfallen manuelle Formeln und Sie erhalten sofort vergleichbare Szenarien; zum Beispiel lässt sich mit wenigen Klicks die Auswirkung von 0,5 % mehr Zins über zehn Jahre prüfen.
  • Zinseszinseffekt entscheidend: Erzielte Zinsen werden wieder verzinst und führen so zu exponentiellem Wachstum, das mit längerer Laufzeit stark an Bedeutung gewinnt. Schon kleine Zinssatzunterschiede summieren sich über Jahre deutlich, weshalb die Wiederanlage der Zinsen die Rendite merklich erhöht.
  • Realistische Eingaben beachten: Verlässliche Prognosen brauchen korrekte Zeitangaben, aktuelle Marktzinsen und die Berücksichtigung von Inflation, sonst werden Ergebnisse verzerrt. Spielen Sie mehrere Szenarien durch und aktualisieren Sie Annahmen regelmäßig, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
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Zinsrechner: Was ist das und wie funktioniert er?

Ein Zinsrechner ist ein Online-Tool zur Ermittlung von Zinserträgen und Endkapital anhand von Kapital, Zinssatz und Laufzeit. Der RECHNER.APP Zinsrechner Online-Rechner berechnet Ihnen in Sekunden, wie stark Ihr Geld durch Verzinsung wächst – einfach, transparent und ohne manuelle Formelkenntnisse. Bereits kleine Beträge lassen sich mit wenigen Klicks simulieren.

Was ist ein Zinsrechner?

Ein Zinsrechner, oft auch als Zinsenrechner oder Zins Rechner bezeichnet, ist ein digitales Berechnungstool zur Kalkulation von Kapitalzuwachs. Er verarbeitet Eingaben wie Startkapital, Zinssatz und Laufzeit und gibt direkt den Zinsertrag sowie das Endkapital aus. Dadurch ersetzt er komplexe manuelle Rechenwege durch eine automatisierte und sofortige Auswertung.

Die zugrunde liegende Formel orientiert sich an der linearen Zinsrechnung: Zinsen = Kapital × Zinssatz × Zeit. Je nach Tool kann auch der Zinseszins berücksichtigt werden. Der RECHNER.APP Zinsrechner unterstützt beide Varianten und zeigt Ihnen auf Knopfdruck, wie Ihr Kapital über die Zeit wächst – egal ob für Festgeld, Sparkonto oder Vergleichsberechnungen.

Sie geben 5.000 € ein, wählen 2,5 % Zinsen und 3 Jahre Laufzeit – der Rechner ermittelt 384,45 € Ertrag bei jährlicher Zinswiederanlage.

Zinsrechner online: Vorteile und Nutzung

Ein Online-Zinsrechner bietet nicht nur bequemen Zugang, sondern auch eine intuitive Bedienoberfläche – ganz ohne mathematische Vorkenntnisse. Er ist ideal geeignet, um Szenarien zu prüfen, Anlageentscheidungen vorzubereiten oder Finanzziele realistisch zu planen. Das Tool berechnet automatisch, was Sie mit welchem Betrag bei einem bestimmten Zinssatz und einer definierten Laufzeit erwarten können.

Die Nutzung des RECHNER.APP Zinsrechners erfolgt in drei einfachen Schritten:

  • Eingabe: Geben Sie Startkapital, Zinssatz und Anlagedauer ein – optional mit Zinseszins.
  • Berechnung: Der Rechner kalkuliert Endkapital, Gesamtertrag und Zinsen pro Jahr in Sekunden.
  • Vergleich: Ändern Sie Zinssatz oder Laufzeit, um verschiedene Optionen direkt zu vergleichen.

Der Rechner speichert keine Daten – alle Berechnungen erfolgen anonym, lokal im Browser und ohne Registrierung.

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Zinsen berechnen – Grundlagen der Zinsrechnung

Zinsen entstehen durch die zeitweise Überlassung von Geld und lassen sich mit einer einfachen Formel berechnen. Die klassische Zinsrechnung basiert auf Kapital, Zinssatz und Zeit – unabhängig vom Zinseszins. Wer Zinsen pro Jahr oder anteilig berechnen möchte, kann mit festen Rechengrößen verlässlich kalkulieren.

Zinsformel: So werden Zinsen berechnet

Die klassische Zinsformel lautet: Zinsen = Kapital × Zinssatz × Zeit. Der Zinssatz wird dabei als Prozentzahl angegeben, die Zeit meist in Jahren. Diese lineare Methode eignet sich für einmalige Anlagen ohne Wiederverzinsung – also ohne Zinseszins. So lassen sich Zinsen pro Jahr oder für feste Laufzeiten einfach berechnen.

Zinsen pro Jahr berechnen und für andere Zeiträume umrechnen

Da Zinssätze meist als Jahreszins angegeben werden, muss bei kürzeren Zeiträumen anteilig gerechnet werden. Dafür wird die Laufzeit in Jahren umgerechnet – zum Beispiel entspricht ein halbes Jahr 0,5 und drei Monate 0,25 Jahren. Die Formel bleibt unverändert, nur der Zeitfaktor ändert sich. So bleibt die Berechnung korrekt auch bei ungewöhnlichen Laufzeiten.

Eine vierteljährliche Verzinsung bei 4 % Jahreszins bedeutet: 0,04 × Kapital × 0,25. Für tägliche Berechnungen nutzt man typischerweise 360 oder 365 als Divisor, je nach Bankpraxis.

Nutzen Sie stets denselben Zeitmaßstab wie beim Zinssatz – also Monatszins nur bei Monatslaufzeit, sonst entstehen Rechenfehler.
LaufzeitJahreszinsKapitalZinsen
1 Jahr2,0 %5.000 €100 €
0,5 Jahre2,0 %5.000 €50 €
3 Monate2,0 %5.000 €25 €
45 Tage2,0 %5.000 €12,50 €*

*Berechnung mit 360-Tage-Methode: (5.000 × 0,02 × 45/360).

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Zinssatz berechnen und verstehen

Der Zinssatz gibt an, wie stark ein Kapital pro Jahr verzinst wird, und ist entscheidend für die Ertragsplanung. Neben dem Nominalzins spielt der Effektivzins eine wichtige Rolle, insbesondere bei Vergleichen. Mit einer einfachen Umstellung der Zinsformel lässt sich auch der Zinssatz aus gegebenem Kapital und Ertrag rückrechnen.

Nominaler vs. effektiver Zinssatz: Unterschiede und Bedeutung

Der nominale Zinssatz ist der vertraglich vereinbarte Jahreszins – etwa 3 % p.a. –, ohne Einbeziehung weiterer Kosten. Der effektive Zinssatz hingegen enthält alle Nebenkosten, Gebühren und den Zinseszinseffekt. Er spiegelt die tatsächliche Rendite oder Belastung pro Jahr und ist daher zur Bewertung von Geldanlagen oder Krediten relevanter als der Nominalzins allein.

Banken sind gemäß § 6 PAngV verpflichtet, den effektiven Jahreszins anzugeben – nur so können Sie Angebote objektiv vergleichen.
  • Nominalzins: Prozentangabe der Verzinsung ohne Nebenkosten oder Zinseszinseffekt.
  • Effektivzins: Enthält Bearbeitungsgebühren, Auszahlungstermine und Zinseszinsanteile.
  • Vergleichbarkeit: Nur der Effektivzins erlaubt realistische Angebotsvergleiche.

Zinssatz ermitteln: Berechnung des Prozentsatzes aus Kapital und Zinsen

Wenn Kapital, Laufzeit und Ertrag bekannt sind, lässt sich der Zinssatz einfach berechnen. Die Formel lautet: Zinssatz = Zinsen / (Kapital × Zeit). Das Ergebnis gibt man als Dezimalzahl oder in Prozent an.

Diese Umstellung eignet sich für die Rückrechnung bei bestehenden Anlagen oder zur Planung von Renditezielen. Auch bei variablen Zeiträumen oder Teilkapitalrückflüssen lassen sich realistische Zinssätze abschätzen.

Sie erhalten auf 4.000 € in 2 Jahren einen Ertrag von 320 €. Der effektive Zinssatz beträgt 4 % p.a., da 320 / (4.000 × 2) = 0,04.
KapitalZinsenLaufzeitZinssatz p.a.
6.000 €360 €3 Jahre2,0 %
8.000 €800 €2 Jahre5,0 %
10.000 €1.200 €4 Jahre3,0 %
3.000 €90 €1 Jahr3,0 %

Geben Sie den Zinssatz immer als Jahreszinssatz (p.a.) ein und wählen Sie die korrekte Zinsgutschrift (jährlich/monatlich) sowie die Zinseszins‑Einstellung, denn falsche Periodisierung oder Deaktivierung des Zinseszinses verfälschen Endkapital und Beratungsergebnis.

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Persönlicher Experten-Tipp von Dr. Stephan Seitz

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Zinseszinsrechner: Zinseszinseffekt einfach berechnen

Beim Zinseszins wächst nicht nur das Anfangskapital, sondern auch die bereits erzielten Zinsen werden verzinst. Ein Zinseszinsrechner zeigt, wie stark sich dieser Effekt über mehrere Jahre auswirkt – schon kleine Unterschiede im Zinssatz führen langfristig zu deutlich höheren Endbeträgen als bei einfacher Verzinsung.

Was bedeutet Zinseszins?

Zinseszins bedeutet, dass bereits erwirtschaftete Zinsen dem Kapital zugeschlagen und erneut verzinst werden. Das Kapital vermehrt sich dadurch nicht linear, sondern exponentiell. Dieser Effekt entfaltet sich vor allem bei langer Laufzeit – je mehr Zeit vergeht, desto größer wird der Abstand zur einfachen Verzinsung ohne Wiederanlage der Zinsen.

Der Zinseszins entsteht z. B., wenn Banken Zinsen jährlich gutschreiben und dem Anlagekonto wieder zuführen. So wächst das Kapital von Jahr zu Jahr schneller – nicht wegen höherer Zinsen, sondern durch die steigende Basis der Verzinsung.

Der Zinseszins ist kein Bonuszins – er entsteht automatisch, wenn Zinsen mitverzinst werden und Kapital langfristig ruhen kann.

Formel und Beispiel zur Zinseszins-Berechnung

Die Formel für den Zinseszins lautet: Endkapital = Anfangskapital × (1 + Zinssatz)^Laufzeit. Der Zinssatz ist als Dezimalzahl anzugeben, z. B. 4 % = 0,04.

Mit dem RECHNER.APP Zinsrechner können Sie solche Szenarien bequem durchspielen – inklusive Zinseszins und Zwischenvarianten wie monatlicher Zinsgutschrift.

Ein Startkapital von 5.000 € bei 3 % Zinsen über 6 Jahre ergibt mit Zinseszins 5.985  € Endkapital – ohne Zinseszins wären es nur 5.900 €.
JahrMit ZinseszinsOhne Zinseszins
110.500 €10.500 €
211.025 €11.000 €
311.576 €11.500 €
412.155 €12.000 €
512.763 €12.500 €

Je früher Sie mit Zinseszins sparen, desto mehr Zeit hat der Effekt, sich zu entfalten – besonders bei langfristigen Sparzielen ist das entscheidend.

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Zinsrechner Festgeld: Zinsen für Festgeld berechnen

Festgeld bietet stabile Zinserträge über eine vorher festgelegte Laufzeit und eignet sich besonders für planbare Geldanlagen. Der Zinsrechner für Festgeld zeigt, wie hoch die Erträge bei festen Zinssätzen und Laufzeiten ausfallen – ob mit oder ohne Zinseszins. So lässt sich im Voraus exakt berechnen, wie viel Ihr Guthaben nach 1, 3 oder 5 Jahren wert ist.

Festgeld – feste Zinsen und Laufzeiten

Beim Festgeld legen Sie einen Betrag zu einem festen Zinssatz für einen festen Zeitraum an. Während dieser Zeit ist das Kapital nicht verfügbar, dafür sind die Zinserträge kalkulierbar. Die Zinsen werden meist jährlich ausgezahlt oder dem Kapital gutgeschrieben. Letzteres erzeugt einen Zinseszinseffekt, der die Rendite leicht steigert – vorausgesetzt, die Bank bietet eine Wiederanlage an.

Prüfen Sie bei Festgeldangeboten, ob Zinsen ausgeschüttet oder automatisch reinvestiert werden – das beeinflusst den Endbetrag merklich.

Festgeldzinsen berechnen: Beispiel und Berechnungsweise

Die Berechnung der Festgeldzinsen erfolgt linear, wenn Zinsen ausgezahlt werden, und mit Zinseszins, wenn Zinsen reinvestiert werden. Sie geben Kapital, Laufzeit und Zinssatz ein – das Tool berechnet daraus den Ertrag mit Zinseszinseffekt.

10.000 € zu 2 % für 2 Jahre bringen ohne Zinseszins 400 € Zinsen, mit jährlicher Wiederanlage ca. 404 € – ein leichter Mehrertrag.
  • Feste Verzinsung: Zinsen und Laufzeit sind zu Beginn vertraglich fixiert.
  • Keine Zwischenverfügbarkeit: Während der Laufzeit ist keine Kündigung möglich.
  • Planbarer Ertrag: Zinsrechner zeigt auf Euro genau, was am Ende ausgezahlt wird.

Vergleichen Sie mehrere Festgeldangebote mit dem Zinsrechner – besonders bei längeren Laufzeiten machen 0,2 % Unterschied hunderte Euro aus.

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Wann lohnt sich ein Zinsrechner? Typische Anwendungsfälle

Ein Zinsrechner unterstützt bei vielen finanziellen Entscheidungen – vom Sparziel bis zur Angebotsprüfung. Besonders hilfreich ist er bei der Planung langfristiger Geldanlagen, beim Vergleich von Zinssätzen sowie zur Kontrolle von Ertragserwartungen. Dabei ersetzt er keine Beratung, aber liefert wertvolle Orientierung in Zahlen.

Private Nutzung: Sparziele, Vergleich und Planung

Privatpersonen nutzen Zinsrechner häufig zur Überprüfung ihrer Sparziele. Wer etwa für eine Reise oder Altersvorsorge spart, kann mit dem Rechner simulieren, welches Kapital bei bestimmten Zinssätzen nach einer gewünschten Laufzeit zur Verfügung steht. Zudem lassen sich verschiedene Bankangebote vergleichen – etwa ob sich ein Sparbrief mehr lohnt als Tagesgeld.

Sie planen 15.000 € in 5 Jahren zur Verfügung zu haben. Der Rechner zeigt, dass Sie dafür heute 12.721 € bei 3,3 % Zinsen anlegen müssten.
  • Zielplanung: Welches Kapital ist bei bestimmten Zinsen nach x Jahren verfügbar?
  • Vergleich: Welches Bankangebot bringt mehr Ertrag?
  • Szenarien: Wie ändert sich der Ertrag bei mehr/weniger Laufzeit oder Zins?

Berufliche und strategische Anwendung

Auch im beruflichen Kontext, etwa in der Finanzberatung, Steuerplanung oder bei betrieblichen Rücklagen, kommen Zinsrechner zum Einsatz. Sie dienen zur Begründung von Liquiditätsentscheidungen oder zur Modellierung von Finanzentwicklungen. Besonders bei hohen Beträgen oder langfristigen Rückstellungen zeigt der Rechner den Unterschied, den bereits kleine Zinsänderungen verursachen.

Ein halber Prozentpunkt mehr Zins p.a. macht bei 100.000 € über 10 Jahre rund 4.500 € Unterschied – ein Zinsrechner macht diese Wirkung transparent.
BetragZinssatzLaufzeitErtrag
20.000 €2,0 %5 Jahre2.102 €
20.000 €2,5 %5 Jahre2.660 €
20.000 €3,0 %5 Jahre3.232 €
20.000 €3,5 %5 Jahre3.819 €

Je höher der Anlagebetrag und je länger die Laufzeit, desto größer wirkt sich jeder Zehntelprozentpunkt Zins aus – der Rechner zeigt diese Wirkung detailliert auf.

Thumbnail Zinsrechner
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Tipps für die effektive Nutzung des Zinsrechners

Ein Zinsrechner liefert nur dann verlässliche Ergebnisse, wenn die Eingabewerte realistisch und konsistent sind. Dieses Kapitel zeigt, worauf Sie achten sollten, um typische Fehler zu vermeiden und das volle Potenzial des Rechners auszuschöpfen – etwa durch Szenarientests oder die Einbeziehung von Inflation.

Realistische Annahmen und typische Fallstricke

Wer mit überhöhten Zinssätzen oder unrealistischen Laufzeiten rechnet, erhält verzerrte Ergebnisse. Auch Rundungsfehler oder unklare Zeitangaben (Monate vs. Jahre) führen zu Abweichungen. Nutzen Sie deshalb stets aktuelle Marktzinsen und rechnen Sie konservativ, um verlässliche Aussagen zu erhalten. Der Rechner funktioniert exakt – aber nur so gut wie Ihre Eingaben.

Ein Zinssatz von 7 % klingt attraktiv – liegt aber 2025 weit über dem Marktniveau für sichere Geldanlagen. Die Folge: unrealistische Erwartungen an den Kapitalzuwachs.
  • Kein Wunschdenken: Verwenden Sie realistische Zinssätze.
  • Inflation bedenken: Der Zinsgewinn sollte oberhalb der Teuerungsrate liegen.

Szenarien durchspielen und regelmäßig aktualisieren

Ein großer Vorteil des Zinsrechners liegt in der Szenarienberechnung. Sie können in wenigen Sekunden verschiedene Varianten durchspielen – etwa wie sich der Endbetrag ändert, wenn Sie 1 Jahr länger anlegen oder 0,3 % mehr Zinsen erzielen. Auch regelmäßige Neubewertungen sind sinnvoll, da sich Marktbedingungen und Sparziele ändern können.

Planen Sie jährlich eine Neuberechnung ein – so bleiben Ihre Finanzprognosen aktuell und Sie erkennen rechtzeitig Anpassungsbedarf.
ÄnderungAuswirkung auf Endbetrag
+0,5 % Zins~10 % mehr Ertrag nach 10 Jahren
+2 Jahre Laufzeit+15–25 % mehr Endkapital
-1.000 € StartbetragReduziert Ertrag linear
Inflation 2 %Realzins muss höher liegen

Der Rechner ersetzt kein Anlageprodukt – er ist ein Simulationswerkzeug. Wer realistische Szenarien rechnet, kann fundierte Entscheidungen treffen.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Zinsrechner und wie funktioniert ein Zinsrechner online?

Ein Zinsrechner ist ein Online-Tool, das aus Startkapital, Zinssatz und Laufzeit automatisch Zinsertrag und Endkapital berechnet. Er ersetzt manuelle Formeln, berücksichtigt je nach Einstellung auch Zinseszins und liefert Ergebnisse in Sekunden ohne mathematische Vorkenntnisse.

Wie kann ich Zinsen oder den Zinssatz berechnen (Zinsen berechnen Formel / Zinssatz berechnen)?

Die klassische Formel lautet: Zinsen = Kapital × Zinssatz × Zeit (Zinssatz als Dezimalzahl, Zeit in Jahren). Zur Rückrechnung des Zinssatzes verwendet man Zinssatz = Zinsen / (Kapital × Zeit); Zeiträume müssen dabei korrekt in Jahren umgerechnet werden.

Was bedeutet Zinseszins und wozu dient ein Zinseszinsrechner?

Beim Zinseszins werden erzielte Zinsen wieder zum Kapital hinzugefügt und erneut verzinst, wodurch das Kapital exponentiell wächst. Ein Zinseszinsrechner zeigt diesen Effekt klar auf (Formel: Endkapital = Anfangskapital × (1+Zinssatz)^Laufzeit) und macht deutlich, wie stark sich Unterschiede im Zinssatz über lange Laufzeiten auswirken.

Wie nutze ich einen Zinsrechner für Festgeld und worauf muss ich achten (zinsrechner festgeld)?

Für Festgeld geben Sie Kapital, festen Zinssatz und Laufzeit ein; wichtig ist, ob die Zinsen ausgezahlt oder automatisch reinvestiert werden, denn nur bei Wiederanlage entsteht Zinseszins. Beachten Sie außerdem, dass Festgeld während der Laufzeit meist nicht verfügbar ist und Sie realistische Zinssätze sowie Inflation in Ihre Planung einbeziehen sollten.

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Quellenangaben und weiterführende Literatur

Die Informationen auf dieser Seite sind sorgfältig recherchiert und zusammengetragen. Folgende Quellen und weiterführende Literatur empfehle ich im Kontext Zinsrechner:

Kommentare

Thomas
9. Dezember 2025 um 10:23 Uhr

Ich habe eingegeben: 100.000 €, Zinsen 2% pro Jahr und Inflation 2% pro Jahr. Wieso wird meine Kaufkraft trotzdem weniger? Ist da ein Fehler im Tool?

Dr. Stephan Seitz  Autor
9. Dezember 2025 um 11:56 Uhr

Lieber Thomas, nein, das ist kein Fehler. Auf Zinsen fallen Kapitalertragssteuern an. Daher stehen den 2% Inflation nicht 2% Zinserträge gegenüber. Das reale Vermögen schrumpft im Lauf der Zeit. Viele Grüße, Stephan Seitz


 

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Dr. Stephan Seitz

Dieser Beitrag wurde recherchiert und veröffentlicht von Dr. Stephan Seitz

Mein Name ist Dr. Stephan Seitz und ich betreibe RECHNER.APP. Ich habe an der LMU München Jura studiert, 2006 mein Staatsexamen abgelegt und anschließend an der Universität Regensburg promoviert. Mehr zu meinem Werdegang und beruflichen Stationen finden Sie bei Interesse auf LinkedIn.

Die Idee zu dieser Webseite entstand, als ich für meine erste Plattform HEREDITAS » Ratgeber Erbengemeinschaft praktische Online-Rechner entwickelt habe. Die positiven Rückmeldungen meiner Nutzer haben mich motiviert, das Angebot stetig zu erweitern. Heute finden Sie auf RECHNER.APP eine Vielzahl an Rechnern zu unterschiedlichen Anlässen – auch über das Erbrecht hinaus.

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