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Sparplanrechner: Zinsen und Sparplan online berechnen

Foto Dr. Stephan Seitz
Autor: , Dipl.-Jurist (Univ.)
Zuletzt aktualisiert: 10. Dezember 2025
Ihre Lesezeit: 10 Minuten
               
Rechtliche Hinweise: Keine Rechtsberatung, alle Angaben ohne Gewähr.
Icon Sparplanrechner Die schnelle Antwort

Sparplanrechner

  • Endkapital & Aufschlüsselung: Zeigt das künftige Vermögen und trennt klar Einzahlungen, Zinsen und Gesamtbetrag, sodass Sie sofort den Beitrag des Zinseszinses erkennen. Diese Darstellung macht sichtbar, wie viel Ihres Ergebnisses aus eigenen Raten und wie viel aus Zinswachstum stammt.
  • Eingaben & Annahmen: Die Modellrechnung nutzt ein konstantes Jahreszins‑Szenario sowie Startkapital, regelmäßige Raten und das gewählte Zahlungsintervall als Basis. Kleine Änderungen bei Zinssatz, Laufzeit oder Startbetrag führen wegen des Zinseszinses zu deutlich anderen Ergebnissen, daher sind korrekte Eingaben entscheidend. Technisch werden Jahreswerte auf Monatsperioden heruntergebrochen, damit unterschiedliche Intervalle konsistent abgebildet werden.
  • Steuern & Ausschlüsse: Die Ausgabe ist netto nach Anwendung des jährlichen Sparer‑Pauschbetrags (1.000 €) und der Kapitalertragsteuer (26,375 %).
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Sparplanrechner im Überblick

Ein Sparplanrechner zeigt, wie sich regelmäßiges Sparen und ein fester Zinssatz über die Jahre zu einem Vermögen entwickeln. Der RECHNER.APP Sparplan Online-Rechner berechnet Ihr Endkapital in Sekunden und trennt transparent Einzahlungen, Zinsen und Gesamtbetrag. Die Modellrechnung basiert auf einem konstanten Zinssatz und liefert damit eine realistische, aber keine garantierte Prognose für Ihre Finanzplanung.

Wie funktioniert ein Sparplanrechner?

Ein Sparplanrechner berechnet das zukünftige Endkapital, indem er regelmäßige Einzahlungen mit einer angenommenen Verzinsung nach der Zinseszins-Logik kombiniert. Die klassische Rentenendwert-Formel für nachschüssige Sparpläne unterstellt, dass jede Rate am Ende des Sparintervalls eingeht und bis zum Laufzeitende verzinst wird. Dadurch entsteht ein Zusammenspiel aus linearem Sparen und exponentiellem Zinseszinseffekt.

Im RECHNER.APP Sparplan Online-Rechner werden sowohl ein vorhandenes Anfangskapital als auch alle künftigen Sparraten berücksichtigt. Die Berechnung erfolgt auf Basis eines konstanten Jahreszinssatzes, der intern auf das gewählte Sparintervall heruntergebrochen wird. So lässt sich nachvollziehen, wie stark selbst kleine Änderungen bei Zinssatz oder Laufzeit das Endkapital verändern und wie groß der Anteil der reinen Einzahlungen bleibt.

  • Sparbeiträge: Regelmäßige Raten werden ab Zahlungszeitpunkt bis zum Laufzeitende verzinst.
  • Zinseszins: Zinsen aus Vorjahren werden automatisch wieder mitverzinst.
  • Ergebnisse: Der Rechner zeigt Endkapital, Summe der Einzahlungen und Zinsanteil.
Bei einer monatlichen Sparrate von 200 € über 20 Jahre und 5 % Jahreszins ergibt die Modellrechnung ein Endkapital von rund 82.000 €. Davon entfallen etwa 48.000 € auf Einzahlungen und rund 34.000 € auf Zinsen – ohne Steuern und Inflation, gerundet.

Warum einen Sparplanrechner nutzen?

Ein Sparplanrechner macht sichtbar, wie stark Laufzeit, Sparrate und Zinssatz Ihre Vermögensentwicklung beeinflussen. Sie sehen unmittelbar, ob Ihre aktuelle Sparstrategie ausreicht, um ein bestimmtes Zielkapital zu erreichen, oder ob Sie Rate, Laufzeit oder Renditeerwartung anpassen sollten. Außerdem hilft die Rechenlogik, den realistischen Beitrag des Zinseszinses zu verstehen, statt sich auf Bauchgefühl oder Werbeversprechen zu verlassen.

Mit dem RECHNER.APP Sparplan Online-Rechner können unterschiedliche Szenarien mit wenigen Klicks durchgespielt werden. Dabei zeigt sich, dass eine längere Laufzeit und ein früher Start oft wirksamer sind als sprunghafte Erhöhungen der Sparrate. Wer konservative Zinsannahmen wählt und regelmäßig nachjustiert, erhält eine belastbare Entscheidungsgrundlage für größere Anschaffungen oder die Altersvorsorge.

  • Szenarien vergleichen: Verschiedene Kombinationen aus Sparrate, Laufzeit und Zinssatz lassen sich direkt gegenüberstellen.
  • Planungssicherheit: Die Modellrechnung zeigt, wie nah Sie Ihrem Sparziel unter realistischen Annahmen kommen.
  • Strategie anpassen: Sie können prüfen, ob ein früherer Beginn, eine höhere Rate oder eine längere Laufzeit besser zu Ihrem Budget passt.
Nutzen Sie den Sparplanrechner regelmäßig, um Ihre Strategie an veränderte Ziele, Einkommenssituationen oder Zinsannahmen anzupassen und nicht nur auf Werte aus einer einmaligen Beispielrechnung zu vertrauen.

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Eingaben und Einstellungen im Sparplanrechner

Eingaben und Einstellungen im Sparplanrechner entscheiden darüber, ob die berechneten Ergebnisse realistisch und nachvollziehbar sind. Der RECHNER.APP Sparplan Online-Rechner benötigt dafür nur wenige Pflichtfelder, ergänzt um optionale Angaben wie Startkapital oder Einmalzahlung. Wer Beträge und Zinssätze korrekt erfasst, erhält eine belastbare Grundlage für seine persönliche Sparstrategie.

Welche Eingaben braucht der Sparplanrechner?

Ein Sparplanrechner arbeitet zuverlässig, wenn alle Pflichtfelder vollständig und im richtigen Format ausgefüllt sind. Dazu gehören eine monatliche Sparrate, die geplante Laufzeit in Jahren, ein realistischer Zinssatz pro Jahr und – falls vorgesehen – das Sparintervall. Optional lassen sich vorhandenes Startkapital, eine zusätzliche Einmalzahlung zu Beginn und eventuelle Gebühren ergänzen.

Startkapital ist das bereits vorhandene Guthaben zu Beginn der Berechnung, während eine Einmalzahlung eine zusätzliche erste Rate darstellt, die unabhängig davon geleistet wird. Der Zinssatz wird als Jahreswert in Prozent eingegeben, etwa 4 statt 0,04, und alle Beträge werden in Euro ohne Währungszeichen erfasst. Die folgende Tabelle zeigt typische Eingaben im Überblick und hilft, die Größen im Sparplanrechner einzuordnen.

EingabefeldBedeutungTypischer Wert
Monatliche SparrateRegelmäßiger Sparbetrag pro Intervall100–500 €
LaufzeitAnsparzeitraum in vollen Jahren5–30 Jahre
Zinssatz p.a.Erwartete Jahresrendite in Prozent3–7 %
StartkapitalBereits vorhandenes Guthaben0–100.000 €
Prüfen Sie vor dem Start insbesondere Zinssatz, Laufzeit und Dezimaltrennung: Beträge werden mit Komma als Dezimalzeichen eingegeben.

Monatliche Sparrate optimal festlegen

Die Höhe der monatlichen Sparrate entscheidet, wie schnell Sie Ihr Sparziel erreichen und wie stark Ihr Budget belastet wird. Eine tragbare Rate entsteht, wenn Sie von Ihrem Nettoeinkommen zunächst Fixkosten und Rücklagen abziehen und nur den verbleibenden Spielraum für den Sparplan nutzen. Außerdem bleibt Ihre Strategie stabiler, wenn die Sparrate auch in Monaten mit Sonderausgaben realistisch bleibt.

Hilfreich ist ein Haushaltsplan, in dem wiederkehrende Kosten wie Miete, Versicherungen und Rücklagen für Notfälle fest eingeplant sind. Aus dem verbleibenden Betrag wählen Sie eine Sparrate, die Sie langfristig durchhalten können und die sich bei Gehaltserhöhungen moderat steigern lässt. Die folgende Liste zeigt typische Prüfpunkte bei der Festlegung der Rate.

  • Haushaltsüberschuss: Berechnen Sie den Betrag, der nach Fixkosten und Rücklagen monatlich übrig bleibt.
  • Puffer einplanen: Halten Sie einen Teil dieses Überschusses für unregelmäßige Ausgaben frei.
  • Rate wählen: Setzen Sie die Sparrate so an, dass sie in normalen und angespannten Monaten zahlbar bleibt.
Wer monatlich 350 € Überschuss hat, könnte 250 € als Sparrate festlegen und 100 € als flexiblen Puffer zurückbehalten. Steigt das Einkommen später, lässt sich die Sparrate im Sparplanrechner schrittweise erhöhen, ohne die finanzielle Stabilität zu gefährden.

Passendes Sparintervall wählen

Das Sparintervall legt fest, wie häufig Sie Einzahlungen in Ihren Sparplan leisten und wie gut diese zu Ihrem Einkommenstakt passen. In der Praxis sind monatliche Raten am verbreitetsten, weil sie dem üblichen Gehaltseingang entsprechen und den Zinseszinseffekt durch häufigere Einzahlungen leicht verstärken. Alternativ können auch vierteljährliche oder jährliche Einzahlungen sinnvoll sein, etwa bei Bonuszahlungen oder unregelmäßigen Einnahmen.

Im RECHNER.APP Sparplan Online-Rechner wird der Jahreszins intern auf das gewählte Sparintervall heruntergebrochen, sodass die Modellrechnung die unterschiedlichen Zahlungsrhythmen konsistent abbildet. Entscheidend ist, dass das Intervall zu Ihrer Liquidität passt und automatisch per Dauerauftrag umgesetzt werden kann. Die Unterschiede zwischen den Intervallen lassen sich gut in einer kompakten Übersicht darstellen.

  • Monatlich: Passt zu Gehaltszahlungen, verteilt die Belastung und nutzt den Zinseszinseffekt am stärksten aus.
  • Vierteljährlich: Eignet sich für Bonuszahlungen oder unregelmäßige Selbstständigenhonorare.
  • Jährlich: Führt zu hohen Einmalbeträgen und einem etwas geringeren Zinseszinseffekt, kann aber bei Sonderzahlungen praktikabel sein.

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Einfluss von Zinssatz, Laufzeit und Startkapital

Zinssatz, Laufzeit und Startkapital bestimmen gemeinsam, wie schnell Ihr Vermögen wächst und welchen Anteil der Zinseszins zum Endkapital beiträgt. Schon kleine Veränderungen bei diesen Parametern führen zu deutlichen Abweichungen im Ergebnis, weil der Zinseszins über viele Jahre hinweg exponentiell wirkt. Der RECHNER.APP Sparplan Online-Rechner zeigt diese Effekte präzise und macht sichtbar, wie stark Zeit und Startbeiträge Ihre monatliche Belastung reduzieren können.

Wie beeinflusst der Zinssatz das Endkapital?

Der Zinssatz gibt an, wie stark Ihr Guthaben pro Jahr verzinst wird, und bestimmt damit maßgeblich die Wirkung des Zinseszinses. Ein höherer Zinssatz führt dazu, dass nicht nur das Kapital, sondern auch die bereits entstandenen Zinsen weiter verzinst werden. Die oft genannte Verdopplungszeit von rund 14 Jahren bei 5 % basiert auf der 72er-Regel, die nur eine Faustformel darstellt und nicht als exakte Berechnung zu verstehen ist.

In der Modellrechnung des RECHNER.APP Sparplan Online-Rechners wird ein konstanter Jahreszins angenommen, der auf Monatsbasis heruntergerechnet wird. Damit zeigt der Rechner nachvollziehbar, wie stark schon wenige Prozentpunkte langfristig wirken und wie groß die Differenz zwischen niedrigen und mittleren Renditeannahmen ausfällt. Die folgende Übersicht zeigt beispielhaft, wie sich unterschiedliche Zinssätze auf ein identisches Sparverhalten auswirken können.

  • Niedrigere Zinsen: Der Zinseszins entfaltet sich langsamer und das Endkapital bleibt näher an der Summe der Einzahlungen.
  • Mittlere Zinsen: Bei 4–5 % Rendite wächst der Anteil der Zinsen am Endkapital deutlich an.
  • Hohe Zinsen: Überproportionale Zuwächse sind möglich, sollten aber konservativ und nicht spekulativ angesetzt werden.
Wer monatlich 250 € über 25 Jahre spart, erreicht bei 2 % Zinsen rund 99.000 € und bei 5 % Zinsen etwa 142.000 € (bei konstanten Zinsen und vor Steuern und Inflation).

Welchen Einfluss haben Anfangskapital und Laufzeit?

Startkapital und Laufzeit bestimmen, wie früh und wie lange der Zinseszins wirken kann. Ein vorhandenes Startkapital wird sofort verzinst, während regelmäßige Raten erst mit der Zeit ins Gewicht fallen. Dadurch erzielen selbst kleine Anfangsbeträge über viele Jahre hinweg deutliche Zusatzerträge. Ebenso führt eine längere Laufzeit dazu, dass der Zinseszins über mehr Perioden wirken kann – ein wesentlicher Hebel für den Vermögensaufbau.

Im RECHNER.APP Sparplan Online-Rechner werden Startkapital und laufende Einzahlungen konsistent über den gesamten Berechnungszeitraum berücksichtigt. Wer früh beginnt oder zusätzlich Kapital zu Beginn einsetzt, kann identische Sparziele mit geringerer monatlicher Rate erreichen. Die folgende Tabelle zeigt exemplarisch, wie sich Laufzeit und Startkapital auf das modellhafte Endkapital auswirken können.

LaufzeitMonatsrateZins p.a.Endkapital
10 Jahre200 €4 %29.300 €
20 Jahre200 €4 %59.000 €
30 Jahre200 €4 %98.500 €
30 Jahre + 5.000 € Startkapital200 €4 %111.800 €
Ein früher Beginn verstärkt den Zinseszins am effektivsten, weil Zeit und Startkapital sich gegenseitig multiplizieren. Selbst kleine Anfangsbeträge können über Jahrzehnte hinweg eine spürbare Entlastung der Sparrate ermöglichen.

Nutzen Sie den Rechner, um systematisch mehrere Szenarien (Rate, Laufzeit, Zinssatz) zu vergleichen und passen Sie Ihre Strategie regelmäßig an, denn schon +1 % Rendite über 20 Jahren verändert das Endkapital deutlich.

Foto Dr. Stephan Seitz
Persönlicher Experten-Tipp von Dr. Stephan Seitz

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ETF-Sparpläne mit dem Rechner simulieren

ETF-Sparpläne lassen sich im RECHNER.APP Sparplan Online-Rechner realistisch abbilden, da der Rechner automatisch mit Nettowerten arbeitet. Er berücksichtigt sowohl den jährlichen Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € als auch die Kapitalertragsteuer von 26,375 % auf alle Erträge, die über diesen Freibetrag hinausgehen. Dadurch erhalten Sie eine echte Netto-Prognose, die sich unmittelbar zur persönlichen Finanzplanung eignet.

Kann man ETF-Sparpläne mit dem Sparplanrechner abbilden?

Ja, denn der Rechner simuliert ETF-Sparpläne auf Nettobasis. Sie geben lediglich Ihre monatliche Rate, die Laufzeit und einen erwarteten Brutto-Zinssatz ein. Der Rechner zieht automatisch zunächst den Sparer-Pauschbetrag ab und versteuert nur den verbleibenden Betrag mit 26,375 %. Die Ausgabe des Endkapitals ist damit bereits realistisch nach Steuern — unabhängig davon, ob der ETF ausschüttend oder thesaurierend ist.

Nicht berücksichtigt werden ETF-spezifische Besonderheiten wie Teilfreistellung, Vorabpauschale oder produktabhängige Kosten. Diese Steuer- und Gebührenregeln wirken erst im Depot des Anlegers, nicht in der Standard-Sparplanberechnung. Die folgende Übersicht zeigt, welche Aspekte der Rechner einbezieht.

  • Im Rechner enthalten: 1.000 € Sparer-Pauschbetrag, 26,375 % Kapitalertragsteuer, realistische Netto-Rendite.
  • Nicht enthalten: Teilfreistellung von Fonds, Vorabpauschale, TER-Kosten, Depotgebühren.
  • Praxisnutzen: Netto-Ergebnisse, die real deutlich näher an der tatsächlichen Wertentwicklung liegen als Bruttowerte.

Was unterscheidet thesaurierende und ausschüttende ETFs?

Für den Sparplanrechner spielt es keine Rolle, ob ein ETF ausschüttend oder thesaurierend ist. Beide Varianten werden identisch behandelt, da der Zinssatz immer als Gesamtperformance des ETFs verstanden wird. Der Rechner simuliert das Wachstum des Vermögens aus Rendite und Einzahlungen netto nach Steuern, unabhängig davon, wie der Fonds intern arbeitet.

In der Realität kann es Unterschiede geben: Ausschüttende Fonds nutzen den Sparer-Pauschbetrag oft effizienter, während bei thesaurierenden Fonds die Vorabpauschale greifen kann. Da diese Spezialregeln nicht in die Berechnung einfließen, bleibt das Ergebnis des Rechners bewusst klar und steuerlich nachvollziehbar.

FondsartErtragsbehandlungAuswirkung im Rechner
AusschüttendDividenden werden ausgezahltKeine Sonderbehandlung – Netto-Berechnung über Zinssatz
ThesaurierendErträge werden automatisch reinvestiertKeine Vorabpauschale im Rechner, Netto über Rendite abgebildet
Aktien-ETFBreite AktienmärkteTeilfreistellung wird nicht berücksichtigt
MischfondsAktien / Anleihen kombiniertReiner Nettozins ohne fondsindividuelle Steuerregeln
Nutzen Sie im Rechner eine realistische Bruttorendite für ETFs, z. B. 4–6 % p.a. bei globalen Aktien-ETFs. Der Rechner liefert daraus automatisch ein nachvollziehbares Netto-Ergebnis.

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Steuern, Gebühren und ergänzende Finanzrechner

Steuern und Gebühren bestimmen maßgeblich, wie realistisch eine Sparplan-Prognose ist. Der RECHNER.APP Sparplan Online-Rechner arbeitet nicht mit Bruttorenditen, sondern berücksichtigt automatisch den jährlichen Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € und belastet alle darüberliegenden Erträge mit der Kapitalertragsteuer von 26,375 %. Dadurch zeigt der Rechner standardmäßig Nettowerte und liefert Ergebnisse, die der tatsächlichen Steuerlogik sehr nahekommen.

Berücksichtigt der Sparplanrechner Steuern und Kosten?

Ja. Der RECHNER.APP Sparplan Online-Rechner wendet jährlich zuerst den Sparer-Pauschbetrag an und versteuert nur den verbleibenden Betrag mit 26,375 % Kapitalertragsteuer. Solidaritätszuschlag ist darin bereits enthalten. Kosten wie Depotgebühren oder Fondskosten (TER) werden hingegen nicht automatisch einbezogen, da diese je nach Produkt und Anbieter variieren. Nutzer können sie über eine geringere Renditeannahme leicht selbst berücksichtigen.

Da die Berechnung auf echter Nettobasis erfolgt, sind die ausgegebenen Endkapitalwerte deutlich realistischer als herkömmliche Brutto-Sparplanmodelle. Die folgende Tabelle zeigt, welche Steuerkomponenten im Rechner enthalten sind und welche nicht.

ArtEinflussIm Rechner enthalten?
Kapitalertragsteuer26,375 % auf Gewinne über FreibetragJa
Sparer-Pauschbetrag1.000 € Erträge steuerfrei pro PersonJa
TER / FondskostenMindern reale RenditeNein
DepotgebührenFixe oder prozentuale KostenNein
Erzielt ein Sparplan 1.500 € Jahresertrag, bleiben die ersten 1.000 € steuerfrei. Die übrigen 500 € werden mit 26,375 % versteuert. Der Rechner nimmt diese Berechnung automatisch vor, sodass die angezeigte Rendite bereits netto ist.

Wie funktioniert die Teilfreistellung bei ETFs?

Die Teilfreistellung ist eine steuerliche Sonderregelung für Fonds, die außerhalb des Sparplanrechners automatisch in der Depotabrechnung Ihrer Bank angewendet wird. Sie reduziert den steuerpflichtigen Anteil der Erträge, z. B. um 30 % bei Aktien-ETFs oder 15 % bei Mischfonds. Diese Regel dient der steuerlichen Entlastung, weil Fonds im Ausland häufig bereits auf Fondsebene besteuert werden.

Die Teilfreistellung ist nicht Bestandteil des RECHNER.APP Sparplan Online-Rechners. Sie wird im Depot automatisch berücksichtigt, aber nicht in der Modellrechnung des Sparplans.

Welche Rolle spielt die Vorabpauschale?

Die Vorabpauschale ist eine gesetzliche Mindestbesteuerung auf thesaurierende Fonds. Sie fällt nur an, wenn der vom Gesetzgeber festgelegte Basiszins positiv ist und der Fonds keine ausreichende Ausschüttung vorgenommen hat. In der Praxis wird die Vorabpauschale automatisch von Ihrer Depotbank berechnet und abgeführt.

Im RECHNER.APP Sparplan Online-Rechner wird die Vorabpauschale nicht berücksichtigt, da sie fonds- und jahresspezifisch ist und nicht pauschal modelliert werden kann. Wer thesaurierende ETFs nutzt, sollte diesen Effekt bei Bedarf im Rahmen einer persönlichen Steuerplanung ergänzend betrachten.

  • Auslöser: Thesaurierende Fonds ohne ausreichende Ausschüttungen.
  • Steuerbasis: Gesetzlicher Basiszins nach InvStG.
  • Wirkung: Wird nur real im Depot, nicht im Sparplanrechner angewendet.

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Technische Hinweise zur Nutzung des Sparplanrechners

Technische Hinweise helfen dabei, die Eingaben im Sparplanrechner korrekt zu erfassen und typische Missverständnisse zu vermeiden. Der RECHNER.APP Sparplan Online-Rechner verarbeitet alle Daten vollständig lokal im Browser und zeigt Ergebnisse in Echtzeit an. Damit die Berechnung verlässlich bleibt, müssen Formatvorgaben eingehalten und Plausibilitätsfehler konsequent vermieden werden.

Welche Felder sind Pflicht, welche optional?

Damit der Sparplanrechner eine vollständige Berechnung durchführen kann, müssen mindestens drei Pflichtfelder ausgefüllt werden: Sparrate, Laufzeit in Jahren und Zinssatz p.a. Optional können Startkapital, eine Einmalzahlung oder das Sparintervall ergänzt werden, wodurch die Planung genauer wird.

Wichtig ist, dass Startkapital und Einmalzahlung klar voneinander unterschieden werden. Startkapital ist das zu Beginn bereits vorhandene Vermögen, während die Einmalzahlung eine zusätzliche Zahlung zum Start darstellt. Alle Eingaben müssen konsistent sein, damit der Rechner die Modellberechnung sauber ausführen kann. Die folgende Liste fasst die Eingabekategorien kompakt zusammen.

  • Pflichtfelder: Monatliche Sparrate, Laufzeit in Jahren, Zinssatz p.a.
  • Optionale Felder: Startkapital, Einmalzahlung, Sparintervall.

Wie funktioniert die technische Berechnung?

Die Berechnung nutzt die klassische Zinseszins-Formel für regelmäßige Zahlungen und verzinst sowohl Startkapital als auch laufende Einzahlungen. Der Jahreszins wird dabei intern auf Monatsbasis umgerechnet, sodass der Zinseszins präziser abgebildet wird, selbst wenn das Sparintervall vierteljährlich oder jährlich gewählt wurde. Dadurch sind alle Berechnungen konsistent und unabhängig vom gewählten Zahlungsrhythmus.

Laufzeitangaben in Jahren werden automatisch in Monate umgerechnet, und die gesamte Berechnung erfolgt rein clientseitig im Browser. Dies ermöglicht schnelle Ergebnisse und stellt sicher, dass keine Daten übertragen werden. Der technische Vorteil dieser Herangehensweise liegt in der sofortigen Aktualisierung des Ergebnisses beim Ändern einzelner Felder.

  • Zinsberechnung: Monatsweise Verzinsung für präzise Periodenlogik.
  • Laufzeitumrechnung: Jahre werden automatisch in Monate umgerechnet.
  • Datenschutz: Berechnung erfolgt vollständig lokal im Browser.
Falls es zu Darstellungsproblemen kommt, verwenden Sie einen aktuellen Chromium-basierten Browser. Einige ältere Safari-Versionen setzen JavaScript-Berechnungen anders um, was zu optischen Abweichungen führen kann.

Thumbnail Sparplanrechner
Icon FAQs

Häufig gestellte Fragen

Was zeigt ein Sparplanrechner an und wie funktioniert er?

Ein Sparplanrechner berechnet anhand regelmäßiger Einzahlungen und eines angenommenen konstanten Jahreszinses das künftige Endkapital unter Berücksichtigung des Zinseszinseffekts. Er trennt dabei Einzahlungen, Zinsanteil und Gesamtbetrag und rechnet Zinssatz intern auf das gewählte Sparintervall herunter.

Welche Eingaben braucht der Sparplanrechner, damit das Ergebnis realistisch ist?

Pflichtangaben sind die regelmäßige Sparrate, die Laufzeit in Jahren und der erwartete Zinssatz p.a.; optional lassen sich Startkapital, eine Einmalzahlung und das Sparintervall hinzufügen. Achten Sie auf korrekte Formate (Beträge ohne Währungszeichen, Komma als Dezimaltrennzeichen), damit die Modellrechnung sauber läuft.

Berücksichtigt der ETF-Sparplan-Rechner Steuern und Gebühren?

Der Rechner liefert Netto-Ergebnisse: Er zieht automatisch den Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € ab und versteuert die darüberliegenden Erträge mit 26,375 % (inkl. Solidaritätszuschlag). Produkt- und anbieterspezifische Kosten wie TER oder Depotgebühren und steuerliche Spezialregeln (Teilfreistellung, Vorabpauschale) sind nicht automatisch enthalten und sollten separat berücksichtigt werden.

Kann ich mit dem Rechner thesaurierende und ausschüttende ETFs realistisch abbilden?

Ja: Der Rechner behandelt beide Varianten gleich, indem er eine Gesamtperformance als Zinssatz annimmt und das Wachstum netto nach Steuern simuliert. Fondsindividuelle Effekte wie Teilfreistellung oder Vorabpauschale werden jedoch nicht modelliert und erscheinen erst in der Depotabrechnung Ihrer Bank.

Wie wirkt der Zinseszins im Sparplanrechner und welche Rolle spielt das Sparintervall?

Der Zinseszins entsteht, weil Zinsen wieder mitverzinst werden; der Rechner verzinst sowohl Startkapital als auch laufende Einzahlungen und rechnet den Jahreszins auf Monats- oder anderes Intervall herunter, sodass häufigere Zahlungen den Effekt leicht verstärken. Die gesamte Berechnung erfolgt lokal im Browser und aktualisiert sich sofort bei Eingabeänderungen, daher sind korrekte Intervalle und Plausibilitätsangaben wichtig.

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Die Informationen auf dieser Seite sind sorgfältig recherchiert und zusammengetragen. Folgende Quellen und weiterführende Literatur empfehle ich im Kontext Sparplanrechner:

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Dr. Stephan Seitz

Dieser Beitrag wurde recherchiert und veröffentlicht von Dr. Stephan Seitz

Mein Name ist Dr. Stephan Seitz und ich betreibe RECHNER.APP. Ich habe an der LMU München Jura studiert, 2006 mein Staatsexamen abgelegt und anschließend an der Universität Regensburg promoviert. Mehr zu meinem Werdegang und beruflichen Stationen finden Sie bei Interesse auf LinkedIn.

Die Idee zu dieser Webseite entstand, als ich für meine erste Plattform HEREDITAS » Ratgeber Erbengemeinschaft praktische Online-Rechner entwickelt habe. Die positiven Rückmeldungen meiner Nutzer haben mich motiviert, das Angebot stetig zu erweitern. Heute finden Sie auf RECHNER.APP eine Vielzahl an Rechnern zu unterschiedlichen Anlässen – auch über das Erbrecht hinaus.

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