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Sparrechner: Sparrate, Laufzeit und Zinsen online

Foto Dr. Stephan Seitz
Autor: , Dipl.-Jurist (Univ.)
Zuletzt aktualisiert: 12. Dezember 2025
Ihre Lesezeit: 10 Minuten
               
Rechtliche Hinweise: Keine Rechtsberatung, alle Angaben ohne Gewähr.
Icon Sparrechner Die schnelle Antwort

Sparrechner

  • Schnelle Prognose: Das Tool liefert in Sekunden eine klare Schätzung, wie viel Vermögen sich aus Startbetrag, regelmäßigen Einzahlungen, Zinssatz und Laufzeit voraussichtlich ergibt. Dadurch wird der Zinseszins-Effekt unmittelbar sichtbar und Sie können einfache Szenarien sofort vergleichen; zum Beispiel ergeben 100 € monatlich bei 5 % p.a. über 20 Jahre nach Steuern etwa 37.000 €.
  • Vier wesentliche Faktoren: Startbetrag, Sparrate, Zinssatz und Laufzeit bestimmen maßgeblich das spätere Vermögen, weil sie die Basis und die Anzahl der Verzinsungsperioden festlegen. Kleine Änderungen an diesen Parametern können über Jahrzehnte große Unterschiede erzeugen — etwa führt ein deutlich früherer Beginn oft zu mehr als dem doppelten Ergebnis bei gleicher Rate und Rendite.
  • Realistische Anpassungen: Nominalwerte in der Simulation sind idealisiert; Steuern, Inflation und Produktgebühren verringern die reale Kaufkraft und Nettorendite. Berücksichtigen oder schätzen Sie Abgeltungsteuer, Verwaltungskosten und erwartete Inflation, denn z. B. 1,5 % jährliche Kosten reduzieren eine nominale 6 %-Rendite auf ca. 4,5 %.
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Sparrechner – Funktionsweise und Berechnung des Endkapitals

Ein Sparrechner zeigt auf Basis von Startkapital, Sparrate, Zinssatz und Laufzeit das voraussichtliche Endkapital. Der integrierte RECHNER.APP Sparrechner berechnet diese Werte in Sekunden – inklusive Zinseszins. Damit wird auf einen Blick sichtbar, wie sich regelmäßiges Sparen langfristig auszahlt.

RECHNER.APP Sparrechner – Funktionen und Bedienung

Der RECHNER.APP Sparrechner berechnet Ihnen in Sekunden, wie viel Kapital sich bei regelmäßigen Einzahlungen und einem festen Zinssatz über die Jahre ansammeln kann. Das Tool steht direkt oberhalb dieses Beitrags zur Verfügung und ermöglicht die sofortige Online-Kalkulation – ohne Anmeldung oder Vorkenntnisse.

Nach Eingabe von Startkapital, monatlicher Sparrate, Laufzeit und Zinssatz zeigt der Sparrechner das zu erwartende Endkapital sowie eine Aufschlüsselung der Einzahlungen und Zinserträge. Durch einfache Eingabefelder lässt sich der Effekt des Zinseszinses leicht nachvollziehen – etwa, wie stark sich eine längere Laufzeit oder ein höherer Zinssatz auswirkt.

Sie können sofort loslegen: Geben Sie eine Beispielrate ein und variieren Sie den Zinssatz, um den Effekt über 10, 15 oder 20 Jahre zu testen.

Zinseszins-Formel: So berechnet der Sparrechner das Endkapital

Der Zinseszins sorgt dafür, dass nicht nur das Kapital, sondern auch die bereits erzielten Zinsen mitverzinst werden – Jahr für Jahr. Der RECHNER.APP Sparrechner nutzt hierfür eine mathematische Formel, die das Kapitalwachstum realitätsnah simuliert.

Die Berechnung folgt dem Prinzip: Startkapital × (1 + Zinssatz)Laufzeit + Summe der verzinsten Sparraten. Dabei wird berücksichtigt, ob monatlich oder jährlich verzinst wird. Je nach Sparintervall steigt das Kapital unterschiedlich schnell. Besonders bei langen Laufzeiten oder hohen Zinssätzen zeigt sich der exponentielle Effekt des Zinseszinses deutlich.

100 € monatlich bei 5 % Zinsen ergeben nach 20 Jahren fast 37.000 € nach Steuern – davon entfallen etwa 13.000 € allein auf Zinserträge.

Eingabewerte und Ergebnisfaktoren im Überblick

Vier Faktoren bestimmen das Endkapital: Startkapital, Sparrate, Zinssatz und Laufzeit. Bereits kleine Änderungen an diesen Werten können große Unterschiede erzeugen – besonders über Jahrzehnte hinweg.

FaktorBedeutungEinfluss auf das Endkapital
StartkapitalEinmaliger AnfangsbetragVerzinst sich sofort und erhöht die Basis
SparrateRegelmäßige monatliche EinzahlungErhöht stetig das Guthaben
Zinssatz (p.a.)Verzinsung pro JahrBeeinflusst Zinseszins-Wachstum stark
LaufzeitDauer des Sparplans in JahrenLänger = mehr Zinsperioden = höheres Endkapital
  • Höheres Startkapital: bringt sofort Zinsen und erhöht die Basis.
  • Längere Laufzeit: verstärkt den Zinseszinseffekt überproportional.
  • Höherer Zinssatz: beschleunigt das Wachstum des Guthabens deutlich.

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Eingaben im Sparrechner: Parameter richtig einstellen

Ein Sparrechner liefert nur dann realistische Ergebnisse, wenn alle Eingaben vollständig und korrekt gemacht werden. Zu den zentralen Parametern gehören Startkapital, Sparrate, Laufzeit und Zinssatz – ergänzt durch optionale Angaben wie Sparintervall oder Entnahmephase. Jede dieser Eingaben beeinflusst das Endkapital auf eigene Weise.

Grundlegende Angaben: Startkapital, Sparrate, Laufzeit, Zinssatz

Die vier Basiseingaben im Sparrechner bestimmen den Verlauf jedes Sparplans. Nur wer diese Angaben korrekt einstellt, erhält eine verlässliche Berechnung für das spätere Endkapital.

Das Startkapital ist der einmalige Anfangsbetrag, mit dem Sie Ihre Sparphase beginnen. Je höher dieser ist, desto größer fällt die Verzinsungsbasis aus. Die Sparrate legt fest, wie viel Geld Sie regelmäßig – meist monatlich – zusätzlich einzahlen. Die Laufzeit definiert den Zeitraum in Jahren, über den gespart wird. Der Zinssatz (p.a.) gibt die jährliche Verzinsung an und sollte möglichst realistisch geschätzt werden.

Bei 5.000 € Startkapital, 200 € monatlicher Sparrate, 15 Jahren Laufzeit und 4 % Zins entsteht ein Endkapital von rund 54.000 € nach Steuern.
  • Startkapital: Einmaliger Anfangsbetrag, wird sofort verzinst.
  • Monatliche Sparrate: Regelmäßige Einzahlung, erhöht das Guthaben schrittweise.
  • Laufzeit: Anzahl der Jahre, über die gespart wird.
  • Zinssatz (p.a.): Erwartete jährliche Verzinsung, idealerweise als realistischer Mittelwert.

Optionale Einstellungen: Sparintervall, Zinsgutschrift und Entnahmephase

Ergänzend zu den Basiswerten erlaubt der Sparrechner auch die Einstellung zusätzlicher Optionen, mit denen sich die Berechnung weiter individualisieren lässt. Diese sind besonders wichtig, wenn der Plan an persönliche Gewohnheiten oder Ziele angepasst werden soll.

Mit dem Sparintervall legen Sie fest, wie oft eingezahlt wird – etwa monatlich oder jährlich. Monatliche Einzahlungen führen zu früherem Kapitalaufbau und leicht höheren Zinsen. Die Zinsgutschrift beschreibt, wie oft der Rechner die Zinsen gutschreibt (monatlich, jährlich). Je kürzer das Intervall, desto stärker wirkt der Zinseszins. Optional kann eine Entnahmephase aktiviert werden – etwa zur Planung des Ruhestands. Hier geben Sie an, wie viel Kapital monatlich entnommen werden soll, über welchen Zeitraum und ob ein Restbetrag erhalten bleiben soll.

Nutzen Sie die Entnahmefunktion nur, wenn Sie bereits konkrete Pläne für Auszahlungen haben – sie verändert die Berechnung erheblich.
OptionWertauswahlEinfluss
Sparintervallmonatlich, jährlichBeeinflusst Einzahlungszeitpunkte und Zinswirkung
Zinsgutschriftmonatlich, jährlichBestimmt Häufigkeit der Verzinsung
Ausschüttendoptional aktivierbarSimuliert regelmäßige Kapitalentnahmen

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Ausgabeergebnisse: Was der Sparrechner anzeigt

Nach Eingabe aller Werte berechnet der Sparrechner nicht nur das Endkapital, sondern liefert eine detaillierte Übersicht über Einzahlungen, Zinsen und Laufzeit. Diese Ergebnisfelder helfen, den Verlauf und die Wirksamkeit des Sparplans fundiert nachzuvollziehen.

Endkapital und Zinsgewinne im Überblick

Das Endkapital ist der zentrale Wert in der Ausgabe des Sparrechners. Es zeigt, welcher Gesamtbetrag am Ende der Laufzeit zur Verfügung steht – bestehend aus dem angesparten Kapital und den erwirtschafteten Zinsen.

Der Sparrechner trennt klar zwischen dem Betrag, den Sie selbst eingezahlt haben, und dem Teil, der durch Verzinsung entstanden ist. Diese Unterscheidung ist wichtig, um den Effekt des Zinseszinses zu verstehen. Gerade bei längeren Laufzeiten steigt der Zinsanteil überproportional. Je höher der Zinssatz oder die Laufzeit, desto größer wird dieser Anteil.

Gesamteinzahlungen und Laufzeitangaben

Die Gesamteinzahlung ergibt sich aus dem Startkapital sowie der Summe aller Sparraten über die gewählte Laufzeit. Der Sparrechner weist diesen Betrag separat aus – so sehen Sie exakt, wie viel Geld Sie im Laufe der Jahre selbst eingebracht haben.

Auch die Dauer der Sparphase wird ausgewiesen. Die Angabe erfolgt meist in Jahren, optional auch in Monaten. So lässt sich nachvollziehen, wie lange der Kapitalaufbau gedauert hat. Diese Felder bieten eine solide Grundlage für Vergleiche mit anderen Sparplänen oder zur Überprüfung realistischer Sparziele.

Je länger die Laufzeit, desto größer der Anteil der Zinsen am Endkapital – auch bei moderatem Zinssatz.
ErgebnisfeldBeschreibungRelevanz
EndkapitalGesamtsumme am LaufzeitendeZeigt, welches Vermögen aufgebaut wurde
Zinsen gesamtSumme aller ZinserträgeErkennbar, wie stark der Zinseszins wirkte
Einzahlungen gesamtStartkapital + alle SparratenEigenleistung über die Jahre hinweg
LaufzeitGesamtdauer des SparplansBasis für Vergleich und Planung

Vergleichen Sie im Sparrechner sofort mehrere Szenarien, indem Sie realistisches Startkapital, eine belastbare Monatsrate, Laufzeit und einen konservativen Zinssatz eingeben und systematisch ±1–2 Prozentpunkte sowie verschiedene Laufzeiten durchspielen. Richten Sie einen Dauerauftrag ein und bevorzugen Sie monatliche Einzahlungen und Zinsgutschrift – schon kleine regelmäßige Erhöhungen (z. B. +20 €/Monat) erhöhen das Endkapital über Jahrzehnte spürbar.

Foto Dr. Stephan Seitz
Persönlicher Experten-Tipp von Dr. Stephan Seitz

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Einfluss von Zinssatz, Anfangskapital und Laufzeit

Das Endkapital eines Sparplans hängt maßgeblich von drei Faktoren ab: dem jährlichen Zinssatz, dem Startkapital und der Laufzeit. Diese drei Hebel bestimmen, wie stark der Zinseszins wirken kann – und entscheiden letztlich über den finanziellen Erfolg Ihres Sparziels.

Zinssatz und Zinseszins-Effekt

Der Zinssatz p.a. (per annum) bestimmt, wie viel Prozent des Guthabens jährlich als Zinsen gutgeschrieben werden. Je höher dieser Wert und je häufiger die Zinsgutschrift erfolgt, desto stärker greift der Zinseszins – also das Prinzip, dass bereits gutgeschriebene Zinsen in der Folge ebenfalls verzinst werden.

Schon geringe Unterschiede im Zinssatz können über lange Zeiträume große Auswirkungen haben. Wichtig ist dabei auch das Gutschriftintervall: Bei monatlicher Verzinsung entsteht ein höherer effektiver Jahreszins als bei jährlicher Gutschrift, selbst wenn der Nominalzinssatz identisch ist.

Ein monatlich verzinster Nominalzins von 5 % ergibt einen effektiven Jahreszins von rund 5,12 % – das entspricht bei 20 Jahren mehr als 2.000 € zusätzlichem Endkapital bei gleicher Sparrate.

Zusammenspiel von Startkapital und Spardauer

Startkapital und Laufzeit entfalten ihre Wirkung vor allem im Zusammenspiel. Ein hohes Anfangskapital bringt sofortigen Zinsgewinn, während eine lange Laufzeit den Zinseszins systematisch verstärkt. Wer beides kombiniert, erzielt überproportional hohe Ergebnisse.

Auch bei einem Start bei null lässt sich mit ausreichend Zeit ein solides Vermögen aufbauen. Dennoch gilt: Je früher ein Sparprozess beginnt, desto stärker profitiert man von der Verzinsung auf bereits entstandene Zinserträge – ein exponentieller Effekt.

Ein Sparbeginn im Alter von 25 statt 35 Jahren kann bei gleicher Rate und Rendite mehr als das Doppelte an Endkapital ergeben.
ParameterWirkungEmpfehlung
ZinssatzBestimmt jährliche VerzinsungRealistische Annahme wählen (z. B. 2–5 %)
ZinsintervallVerstärkt bei kürzeren Perioden den ZinseszinsMonatliche Gutschrift bevorzugen
StartkapitalErhöht sofort die VerzinsungsbasisFalls möglich, Einmalbetrag einbringen
LaufzeitVerlängert den ZinseszinseffektJe länger, desto besser – früh beginnen
  • Früher Start + hoher Zinssatz: führt zu exponentiellem Wachstum.
  • Startkapital + lange Laufzeit: erzeugt Zinseszins über viele Perioden.
  • Monatliche Zinsgutschrift: erhöht den effektiven Jahreszins automatisch.

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Sparrate und Sparintervall festlegen

Eine tragfähige Sparstrategie beginnt mit der Festlegung einer realistischen monatlichen Sparrate. Entscheidend ist dabei nicht nur, wie viel Sie sparen, sondern auch in welchem Intervall. Der Sparrechner hilft, beides individuell anzupassen – und so Sparziele verlässlich zu erreichen.

Monatliche Sparrate realistisch bestimmen

Die Sparrate sollte zu Ihrer finanziellen Situation passen und langfristig durchhaltbar sein. Eine gängige Empfehlung lautet, rund 10 bis 20 Prozent des Nettoeinkommens regelmäßig zur Seite zu legen – vorausgesetzt, die laufenden Fixkosten lassen es zu.

Um Ihre persönliche Sparquote zu berechnen, sollten Sie Ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen. Nutzen Sie dafür ein einfaches Haushaltsbuch oder eine Budget-App. Fixkosten wie Miete, Versicherungen und Lebenshaltung werden abgezogen, der verbleibende Betrag steht für Rücklagen, Konsum oder eben für Ihre Sparrate zur Verfügung.

Bei 2.000 € Nettoeinkommen und 1.600 € Fixkosten bleibt ein Sparpotenzial von 400 €. Eine Rate von 150 € pro Monat wäre hier nachhaltig.
  • Monatliches Budget erfassen: Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen.
  • Sparquote prüfen: 10–20 % des Einkommens gelten als guter Richtwert.
  • Regelmäßigkeit sicherstellen: Dauerauftrag oder Sparplan einrichten.

Wahl des Sparintervalls: monatlich vs. jährlich

Die meisten Sparpläne sehen monatliche Einzahlungen vor – doch auch andere Intervalle wie quartalsweise oder jährlich sind möglich. Wichtig ist: Das Intervall beeinflusst nicht nur den Einzahlungsrhythmus, sondern auch den Zinseszinseffekt.

Bei monatlicher Einzahlung steht ein größerer Teil des Geldes im Jahresverlauf früher zur Verzinsung zur Verfügung. Dadurch ergeben sich bei gleichem Zinssatz und gleicher Gesamtsumme leicht höhere Endbeträge. Zudem lässt sich monatliches Sparen leichter ins Haushaltsbudget integrieren und sorgt für mehr Spardisziplin.

Ein monatliches Sparintervall führt im Durchschnitt zu einem um 1–2 % höheren Endkapital als eine jährliche Einzahlung – bei gleicher Gesamtsumme.

Sparziel definieren und Szenarien durchspielen

Wer mit dem Sparrechner konkrete Ziele erreichen will, sollte zuerst einen Zielbetrag und Zeitraum festlegen – z. B. 20.000 € in 8 Jahren. Anschließend lassen sich verschiedene Szenarien durchspielen: Welche Sparrate wäre erforderlich? Welche Auswirkung hätte ein höherer Zinssatz oder eine längere Laufzeit?

Der RECHNER.APP Sparrechner berechnet in Sekunden, ob das Ziel unter den gewählten Annahmen realistisch ist. So können Sie zwischen optimistischen und konservativen Varianten wechseln und Ihren Plan flexibel anpassen – zum Beispiel bei Gehaltserhöhungen oder veränderten Lebensumständen.

Nutzen Sie Szenarien wie „Was wäre, wenn ich 20 € mehr spare?“ – kleine Anpassungen können langfristig enorme Unterschiede bewirken.
SzenarioAnnahmeAuswirkung
Optimistisch6 % Zins, 250 € Sparrate, 15 JahreEndkapital nach Steuern fast 70.000 €
Neutral3 % Zins, 200 € Sparrate, 15 JahreEndkapital nach Steuern ca. 45.000 €
Konservativ1,5 % Zins, 200 € Sparrate, 15 JahreEndkapital nach Steuer knapp über 40.000 €

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Verschiedene Anlageformen mit dem Sparrechner vergleichen

Ob Tagesgeld, ETF oder Bausparvertrag – jede Sparform hat eigene Stärken und Schwächen. Der Sparrechner hilft dabei, diese Unterschiede transparent zu machen. Durch Anpassung von Zinssatz, Laufzeit und Sparrate lassen sich verschiedene Anlageformen realistisch gegenüberstellen.

Rendite verschiedener Sparoptionen berechnen

Mit dem Sparrechner lassen sich unterschiedliche Sparmodelle anhand ihrer typischen Verzinsung simulieren. Geben Sie dazu für jede Variante realistische Werte ein – etwa 0,5 % für Tagesgeld, 1,5 % für Festgeld oder 6 % für ETF-Sparpläne. So erkennen Sie, wie sich die erwartete Rendite auf das Endkapital auswirkt.

Auch Unterschiede bei Mindestlaufzeiten oder Kapitalbindung lassen sich im Rechner nachvollziehen. Während Tagesgeld meist flexibel bleibt, bieten Festgeldanlagen erst nach Ablauf Zugriff. Ein ETF-Sparplan punktet bei langen Laufzeiten mit historisch höheren Erträgen, bringt jedoch auch Schwankungen mit sich.

ETF-Sparplan vs. Banksparplan – was lohnt sich?

Ein ETF-Sparplan investiert regelmäßig in Aktienmärkte – zum Beispiel über den weltweiten Index MSCI World. Er gilt als renditestark, aber volatil. Ein Banksparplan hingegen verzichtet auf Marktrisiko, bietet dafür meist nur minimale Zinsen zwischen 0,1 und 1 % jährlich.

Wer langfristig spart (z. B. über 15 bis 20 Jahre), erzielt mit einem ETF-Sparplan häufig deutlich höhere Ergebnisse – historisch etwa 6–7 % p.a. Im Sparrechner lässt sich diese Differenz leicht abbilden. Dennoch ist der ETF-Weg nicht für jeden geeignet: Wer Wert auf Kapitalschutz legt oder nur kurzfristig spart, könnte mit einem Banksparplan besser fahren.

Ein ETF-Sparplan lohnt sich meist erst ab 10 Jahren Laufzeit – kürzere Zeiträume bergen zu hohe Marktrisiken.
AnlageformTypische VerzinsungVorteileNachteile
Tagesgeld0,5–1 %Flexibel, sicherKaum Zinswachstum
Festgeld1–2,5 %Planbar, garantiertKapitalbindung
ETF-Sparplan5–7 %Hohe LangzeitrenditeKursrisiko
Bausparvertrag1–2 %Kombinierbar mit KreditGebunden, wenig flexibel
  • Verzinsung: ETF meist deutlich höher als Bankprodukte.
  • Risiko: Tagesgeld sicher, ETF schwankungsanfällig.
  • Verfügbarkeit: Tagesgeld sofort, Festgeld nach Laufzeit.
  • Zielgruppe: ETF für Langfristsparer, Banksparpläne für sicherheitsorientierte Anleger.

Thumbnail Sparrechner
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Steuern, Inflation und Kosten: Grenzen des Sparrechners

Der Sparrechner liefert präzise Ergebnisse – jedoch immer unter idealisierten Bedingungen. In der Realität mindern Steuern, Inflation und Gebühren das Endkapital. Wer realistisch planen will, sollte diese Effekte zusätzlich berücksichtigen oder mit entsprechenden Anpassungen arbeiten.

Einfluss von Steuern und Inflation auf das Sparziel

Kapitalerträge sind in Deutschland grundsätzlich steuerpflichtig. Auf Zinserträge fällt die sogenannte Abgeltungsteuer von 25 % an – zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Nur der Sparerpauschbetrag (1.000 € bei Einzelpersonen, 2.000 € bei Ehepaaren) ist steuerfrei.

Auch die Inflation wirkt sich massiv auf die reale Kaufkraft aus. Eine Inflationsrate von 2 % pro Jahr bedeutet, dass 100.000 € in 20 Jahren inflationsbereinigt nur noch rund 67.000 € wert sind. Der Sparrechner weist standardmäßig nominale Beträge aus – also ohne Berücksichtigung der Teuerung oder Steuerlast. Nutzer sollten daher selbst prüfen, wie sich das Ergebnis realistisch relativiert.

Wer 5.000 € Zinsgewinn erzielt, muss davon – je nach Kirchenzugehörigkeit – rund 1.325 € an Steuern abführen. Übrig bleiben ca. 3.675 € netto.

Nicht berücksichtigte Gebühren und Begrenzungen

Der Sparrechner bildet keine produktabhängigen Gebühren ab. Kosten wie Depotführungsgebühren, Ausgabeaufschläge oder laufende Verwaltungsgebühren bei Fonds (TER) werden nicht automatisch berücksichtigt.

Ebenso wenig berücksichtigt das Rechenmodell Marktschwankungen oder Zinssatzveränderungen. Es geht stets von gleichbleibenden Werten aus. Wer beispielsweise in einen ETF investiert, sollte bedenken, dass Kursverluste möglich sind – auch wenn der Sparrechner konstante 6 % p.a. simuliert. Die Modellannahmen sind bewusst vereinfacht und sollten entsprechend interpretiert werden.

1,5 % Kosten pro Jahr können aus einer nominalen 6 %-Rendite eine reale Nettorendite von nur 4,5 % machen – das senkt das Endkapital um mehrere Tausend Euro.
EinflussfaktorTypische WirkungIm Sparrechner berücksichtigt?
Kapitalertragsteuer25 % auf Zinserträge (zzgl. Soli/KiSt)Nein
InflationVerringert reale KaufkraftNein
Depotgebührenz. B. 0–50 € p.a.Nein
Fonds-Kosten (TER)0,2–1,5 % jährlichNein
  • Steuern: Kapitalerträge sind grundsätzlich steuerpflichtig – außer sie bleiben unter dem Freibetrag.
  • Inflation: Langfristig sinkt die Kaufkraft nominaler Beträge.
  • Gebühren: Produktkosten wie TER oder Depotgebühren reduzieren die Nettorendite.
  • Vereinfachung: Der Rechner geht von festen Werten aus – reale Renditen schwanken.

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Icon FAQs

Häufig gestellte Fragen

Welche Formel steckt hinter der Berechnung des Endkapitals?

Der Rechner nutzt die Zinseszins-Formel: Startkapital × (1 + Zinssatz)^Laufzeit plus die Summe der jeweils verzinsten Sparraten. Wichtig ist dabei, ob die Verzinsung monatlich oder jährlich erfolgt, denn kürzere Gutschriftintervalle erhöhen das effektive Wachstum.

Welche Eingaben muss ich unbedingt korrekt machen, damit das Ergebnis realistisch ist?

Die vier Basiswerte Startkapital, regelmäßige Sparrate, Zinssatz (p.a.) und Laufzeit bestimmen das Endkapital am stärksten und sollten realistisch angegeben werden. Optionales Sparintervall und Zinsgutschrift beeinflussen das Ergebnis zusätzlich, eine Entnahmephase verändert die Berechnung erheblich.

Berücksichtigt der Sparrechner Steuern, Inflation und Gebühren?

Nein, der Rechner liefert nominale Ergebnisse und rechnet standardmäßig keine Steuern, Inflation oder produktabhängige Gebühren ein. Kapitalerträge sind in Deutschland jedoch steuerpflichtig (Abgeltungsteuer 25 % plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) und die Inflation verringert langfristig die reale Kaufkraft.

Was zeigt ein Vergleich mit einem ETF im Sparrechner und für wen ist das sinnvoll?

Im Sparrechner lassen sich ETFs mit höheren, aber schwankenden Renditen (historisch etwa 5–7 % p.a.) gegenüber sicheren Bankprodukten mit niedrigen Zinsen vergleichen; dabei werden Schwankungen nicht modelliert. Ein ETF-Sparplan lohnt sich meist erst ab längeren Laufzeiten (etwa ab 10 Jahren), weil nur dann der langfristige Ertrag das Kursrisiko tendenziell übertrifft.

Wie funktioniert die Entnahmefunktion im Rechner und wann sollte ich sie nutzen?

Die Entnahmefunktion ermöglicht, regelmäßige Auszahlungen (z. B. im Ruhestand), Dauer und Restbetrag anzugeben und zeigt, wie sich Entnahmen auf das verbleibende Kapital auswirken. Nutzen Sie diese Option nur bei konkreten Auszahlungsplänen, da Entnahmen die Endkapital-Berechnung deutlich verändern.

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Dr. Stephan Seitz

Dieser Beitrag wurde recherchiert und veröffentlicht von Dr. Stephan Seitz

Mein Name ist Dr. Stephan Seitz und ich betreibe RECHNER.APP. Ich habe an der LMU München Jura studiert, 2006 mein Staatsexamen abgelegt und anschließend an der Universität Regensburg promoviert. Mehr zu meinem Werdegang und beruflichen Stationen finden Sie bei Interesse auf LinkedIn.

Die Idee zu dieser Webseite entstand, als ich für meine erste Plattform HEREDITAS » Ratgeber Erbengemeinschaft praktische Online-Rechner entwickelt habe. Die positiven Rückmeldungen meiner Nutzer haben mich motiviert, das Angebot stetig zu erweitern. Heute finden Sie auf RECHNER.APP eine Vielzahl an Rechnern zu unterschiedlichen Anlässen – auch über das Erbrecht hinaus.

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