Tagesgeldrechner: Zinsen und Zineszins online berechnen
Zuletzt aktualisiert:
Ihre Lesezeit:

Tagesgeldrechner
- Schnelle Zinsprognose: In Sekundenschnelle zeigt das Tool den erwarteten Zinsertrag auf Basis von Anlagebetrag, Nominalzins, Laufzeit und Häufigkeit der Gutschrift; so wissen Sie sofort, wie sich Parameter ändern. Dadurch erkennen Sie unmittelbar den Effekt der monatlichen gegenüber jährlichen Verzinsung und können Szenarien schnell vergleichen (z. B. höhere Endsumme bei monatlicher Gutschrift durch Zinseszinseffekt).
- Netto statt Brutto: Der Rechner gibt auf Wunsch den Ertrag nach Steuern aus und berücksichtigt Sparerpauschbetrag sowie Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Das schafft realistische Planungsgrundlagen, denn bei einem Zinsertrag unter dem Sparerpauschbetrag (1.000 € pro Person, Stand 2025) fällt keine Steuer an, andernfalls wird die Steuerlast automatisch berechnet.
- Sicherheit & Taktik: Einlagen sind EU-weit je Institut bis 100.000 € gesetzlich geschützt, deshalb sollten größere Beträge auf mehrere Banken verteilt werden, um vollen Schutz zu erhalten. Ergänzend lohnt sich aktives Zinshopping und die gezielte Nutzung befristeter Neukundenkonditionen, weil regelmäßiger Anbieterwechsel oder Aufteilung hoher Summen die Rendite ohne zusätzliches Risiko deutlich steigern können (z. B. Aufteilung von 150.000 € auf zwei Institute).

Inhaltsverzeichnis
- Tagesgeldrechner – Funktionsweise und Zinsberechnung
- Zinsrechner Tagesgeld – Zinsertrag und Wunschzinssatz berechnen
- Einlagensicherung bis 100.000 € – Sicherheit für Tagesgeld
- Tagesgeld oder Festgeld – ein Vergleich
- Neukundenangebote beim Tagesgeld – Zinsen für neue Kunden
- Zinshopping – mit Kontowechsel Zinsen maximieren
Tagesgeldrechner – Funktionsweise und Zinsberechnung
Der RECHNER.APP Tagesgeldrechner berechnet Ihnen in Sekunden den Zinsertrag Ihres Tagesgeldkontos. Er berücksichtigt Anlagebetrag, Zinssatz, Laufzeit und – bei Bedarf – auch Steuerabzüge und Zinsperioden. Damit erhalten Sie eine präzise Vorschau auf Ihren möglichen Zinsgewinn, inklusive Zinseszinseffekt bei monatlicher Gutschrift.
RECHNER.APP Tagesgeldrechner online nutzen
Mit dem Tagesgeldrechner von RECHNER.APP berechnen Sie schnell und komfortabel Ihre Tagesgeldzinsen – online, kostenlos und unverbindlich. Durch einfache Eingaben lassen sich auch verschiedene Zinsszenarien im Handumdrehen simulieren.
Um Ihr Tagesgeld zu berechnen, benötigen Sie nur drei Angaben: den gewünschten Anlagebetrag, den angebotenen Zinssatz und die geplante Anlagedauer. Der Rechner zeigt Ihnen sekundenschnell, wie hoch der zu erwartende Zinsgewinn ausfällt – wahlweise mit monatlicher oder jährlicher Verzinsung. Die Bedienoberfläche ist intuitiv gestaltet und auch für Einsteiger leicht verständlich.
- Der Tagesgeldrechner eignet sich besonders: Für die schnelle Planung von Anlagezielen, den Vergleich verschiedener Zinssätze und die realistische Einschätzung des Ertragspotenzials.
Zinsertrag auf Tagesgeld berechnen
Der Zinsertrag Ihres Tagesgelds ergibt sich aus dem Produkt aus Anlagebetrag, Zinssatz und Laufzeit – ergänzt um den Effekt regelmäßiger Zinsgutschriften. Der Rechner berücksichtigt dabei wahlweise monatliche oder jährliche Zinsperioden.
| Anlagesumme | Zinssatz (p.a.) | Gutschrift | Zinsertrag nach Steuern |
|---|---|---|---|
| 10.000 € | 2,0 % | jährlich | 200,00 € |
| 10.000 € | 2,0 % | monatlich | 201,68 € |
| 25.000 € | 2,4 % | monatlich | 606,11 € |
| 50.000 € | 3,0 % | monatlich | 1.383,05 € |
Gewünschten Zinssatz für Zielertrag bestimmen
Der Tagesgeldrechner erlaubt es auch, den benötigten Zinssatz rückwärts zu ermitteln – etwa um ein konkretes Renditeziel zu erreichen. So lässt sich schnell prüfen, ob der gewünschte Ertrag am Markt realistisch ist.
Angenommen, Sie möchten aus 50.000 € Anlage innerhalb von 9 Monaten einen Ertrag von 1.000 € erzielen. Dann müsste der effektive Jahreszins bei rund 2,64 % liegen – vorausgesetzt, die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben. Dieser Wert lässt sich mit dem Rechner exakt berechnen. Ob ein solcher Zinssatz am Markt tatsächlich erhältlich ist, hängt vom aktuellen Zinsumfeld und eventuellen Neukundenaktionen ab.
- So nutzen Sie diese Funktion sinnvoll: Legen Sie Betrag, Laufzeit und Zielzinsertrag fest – der Rechner zeigt den nötigen Effektivzins, den Sie anschließend mit Angeboten vergleichen können.
Mintos: Passives Investieren leicht gemacht – Jetzt starten
- Von 600T+ registrierten Nutzern geschätzt
- €700 Mio.+ verwaltetes Vermögen
- Lizensierte Investmentplattform nach MiFID
Zinsrechner Tagesgeld – Zinsertrag und Wunschzinssatz berechnen
Ein Zinsrechner für Tagesgeld zeigt präzise, wie viel Zinsgewinn Sie mit einer bestimmten Anlagesumme und Laufzeit erzielen können – wahlweise brutto oder nach Steuern. Entscheidend ist dabei nicht nur der Zinssatz, sondern auch die Häufigkeit der Zinsgutschrift. Zudem lässt sich berechnen, welchen Zinssatz Sie benötigen, um einen gewünschten Ertrag zu erreichen.
Zinseszins: Monatliche vs jährliche Verzinsung
Ob Zinsen monatlich oder jährlich gutgeschrieben werden, beeinflusst den Endertrag spürbar – bei gleichem Nominalzins. Durch den sogenannten Zinseszinseffekt bringt eine monatliche Verzinsung einen leichten Renditevorteil gegenüber einer jährlichen Gutschrift.
Beim Tagesgeld ist die monatliche Zinsgutschrift weit verbreitet. Dies bedeutet: Gutgeschriebene Zinsen werden ab dem Folgemonat selbst verzinst – es entsteht ein Zins auf den Zins. Bei einer jährlichen Verzinsung erfolgt die gesamte Zinszahlung erst am Laufzeitende, wodurch sich der Effekt reduziert. In der Praxis kann dieser Unterschied je nach Anlagesumme mehrere Euro oder sogar dreistellige Beträge ausmachen.
- Fazit für Anleger: Je häufiger die Zinsen gutgeschrieben werden, desto stärker profitieren Sie vom Zinseszinseffekt – selbst bei kurzer Anlagedauer.
Zinsertrag brutto und netto – Berechnung mit Steuern
Der Zinsrechner zeigt den Ertrag sowohl vor Steuern (brutto) als auch nach Abzug der Abgeltungsteuer (netto). So erhalten Sie eine realistische Einschätzung, was am Ende tatsächlich auf Ihrem Konto landet.
In Deutschland gilt für Kapitalerträge wie Tagesgeldzinsen die Abgeltungsteuer von 25 %, zuzüglich Solidaritätszuschlag (5,5 %) und ggf. Kirchensteuer. Der Rechner fragt, ob Sie Ihren Sparerpauschbetrag (1.000 € pro Person, Stand 2025) bereits ausgeschöpft haben. Liegt der Zinsgewinn darunter, fällt keine Steuer an. Ist der Pauschbetrag überschritten, berechnet der Rechner die Steuerlast automatisch mit ein. Diese Transparenz hilft bei der präzisen Anlageplanung.
| Zinsertrag brutto | SparerpauschbetragAbgeltungsteuer | Solidaritätszuschlag | Zinsertrag netto | |
|---|---|---|---|---|
| 800 € | 1.000 € | 0 € | 0 € | 800 € |
| 1.400 € | 1.000 € | 100 € | 5,50 € | 105,50 € |
| 2.000 € | 1.000 € | 250 € | 13,75€ | 263,75€ |
Wunschzinssatz ermitteln – Zielbetrag erreichen
Wenn Sie ein konkretes Sparziel vor Augen haben, können Sie mit dem Tagesgeldrechner den nötigen Zinssatz berechnen, um dieses Ziel zu erreichen. Dadurch erkennen Sie schnell, ob Ihr Wunsch realistisch ist.
Geben Sie einfach Anlagesumme, gewünschte Laufzeit und Ziel-Ertrag ein – der Rechner liefert den dafür erforderlichen Jahreszinssatz.
- Praxisnutzen: Die Rückwärtsrechnung ist besonders hilfreich, wenn Sie ein festes Anlageziel haben und Ihre Optionen systematisch prüfen möchten.
Einlagensicherung bis 100.000 € – Sicherheit für Tagesgeld
Tagesgeldanlagen gelten als besonders sicher – vor allem wegen der gesetzlichen Einlagensicherung. In der gesamten EU sind pro Kunde und Bank bis zu 100.000 € geschützt, unabhängig vom Sitz des Instituts. Wer sich an diese Grenze hält und auf die Zugehörigkeit zum Einlagensicherungssystem achtet, kann sein Kapital risikoarm parken.
Gesetzliche Einlagensicherung in Europa
Die gesetzliche Einlagensicherung beträgt innerhalb der EU 100.000 € pro Kunde und Bank – unabhängig davon, ob das Kreditinstitut in Deutschland, Malta oder Frankreich ansässig ist. Rechtsgrundlage ist die EU-Richtlinie 2014/49/EU, die national umgesetzt wurde und einheitliche Standards garantiert.
Diese Sicherung greift automatisch, etwa bei einer Insolvenz der Bank. Der Entschädigungsprozess wird durch die zuständige nationale Einlagensicherung durchgeführt, in Deutschland etwa durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB). Die Rückzahlung erfolgt in der Regel binnen 7 Arbeitstagen. Für Anleger mit höheren Einlagen bedeutet das: Nur bis 100.000 € besteht gesetzlich garantierter Schutz – pro Bank, nicht pro Konto.
- Wichtig für Anleger: Die 100.000 €-Grenze gilt je Institut, nicht je Land oder Konto – wer mehr Kapital anlegen will, sollte es auf mehrere Banken verteilen.
Freiwillige Sicherungsfonds und Anlagegrenzen
Zusätzlich zur gesetzlichen Einlagensicherung existieren in einigen Ländern freiwillige Sicherungsfonds. Diese decken – je nach Bank und Verband – auch Einlagen über 100.000 € hinaus ab, etwa im Millionenbereich. Ein prominentes Beispiel ist der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), dem viele deutsche Privatbanken freiwillig beigetreten sind.
Allerdings sind diese freiwilligen Sicherungssysteme nicht gesetzlich garantiert und können im Ernstfall Bedingungen unterliegen. Auch nehmen nicht alle Banken daran teil. Wer sein Tagesgeld sicher anlegen möchte, sollte sich daher an der 100.000 €-Grenze orientieren und das Kapital auf mehrere Institute verteilen. Das gilt insbesondere bei Anlagen über sogenannte Zinsportale oder bei Angeboten aus dem EU-Ausland.
| Land | Gesetzlicher Schutz | Zusätzliche Sicherung | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 100.000 € | freiwillig durch BdB | bis 100.000 € pro Bank, darüber nur bei Mitgliedschaft |
| Malta | 100.000 € | nein | max. 100.000 € anlegen |
| Schweden | 100.000 € | nein | bei mehreren Banken splitten |
| Österreich | 100.000 € | teilweise über Sicherungseinrichtung der Banken | Risiko prüfen |
- Zusammenfassung für die Praxis: Wer mehr als 100.000 € anlegen möchte, sollte – zur Einlagensicherung – auf Bankverteilung, Sitzland und Mitgliedschaft in Zusatzsystemen achten.
Nutzen Sie den Tagesgeldrechner stets zur Gegenüberstellung von Brutto- und Nettoertrag unter Einbeziehung von Sparerpauschbetrag sowie der Zinsgutschrift (monatlich vs. jährlich), damit Sie reale, vergleichbare Ertragszahlen erhalten. Verteilen Sie Einlagen über 100.000 € auf mehrere Institute und prüfen Sie Zinsangebote mindestens alle 3 Monate — ein Wechsel von 1,0 % auf 2,9 % bei 50.000 € bringt etwa 965 € Mehrertrag pro Jahr.

Persönlicher Experten-Tipp von Dr. Stephan Seitz
Tagesgeld oder Festgeld – ein Vergleich
Wer Kapital sicher anlegen möchte, steht oft vor der Wahl zwischen Tagesgeld und Festgeld. Tagesgeld bietet Flexibilität und tägliche Verfügbarkeit, während Festgeld mit höheren Zinssätzen überzeugt – allerdings bei fester Laufzeit. Welche Anlageform sich wann lohnt, hängt von Ihrem individuellen Bedarf an Liquidität, Sicherheit und Rendite ab.
Flexibilität des Tagesgeldkontos
Ein Tagesgeldkonto ist jederzeit verfügbar – ohne Kündigungsfrist, Mindestlaufzeit oder feste Bindung. Das bedeutet: Sie können Ihr Guthaben täglich aufstocken oder abheben, ohne Zinsverluste zu riskieren. Diese Flexibilität macht Tagesgeld zur idealen Option für Notreserven oder kurzfristig planbares Kapital.
Der Zinssatz ist variabel und kann sich je nach Marktlage verändern. Zwar sind die Zinsen in der Regel etwas niedriger als beim Festgeld, dafür bleibt man finanziell beweglich. Einlagen auf Tagesgeldkonten sind bis zu 100.000 € gesetzlich abgesichert – auch das trägt zur Attraktivität dieser Anlageform bei.
- Tagesgeld eignet sich besonders: Für Notgroschen, kurzzeitige Parkanlagen und alle, die auf Liquidität nicht verzichten wollen.
Festgeld – Bindung und Zinsertrag
Festgeld wird für eine feste Laufzeit von z. B. 6, 12 oder 24 Monaten angelegt. Während dieser Zeit ist das Geld nicht verfügbar – außer gegen Gebühr oder mit Zinsverlust. Dafür profitieren Sie von einem garantierten Zinssatz, der meist über dem von Tagesgeld liegt.
Je länger die Laufzeit, desto höher in der Regel der Zinssatz. Festgeld bietet damit Planungssicherheit: Der Zinsertrag steht bereits zu Beginn fest. Die Einlagensicherung greift auch hier bis 100.000 € pro Bank. Allerdings ist Flexibilität nicht gegeben – das angelegte Kapital steht erst zum Laufzeitende wieder zur Verfügung.
- Festgeld eignet sich besonders: Für mittel- bis langfristige Anlageziele mit fixem Zinsanspruch, z. B. für Urlaubsrücklagen oder geplante Anschaffungen in einem Jahr.
Entscheidungshilfe – wann Tagesgeld, wann Festgeld?
Ob Tagesgeld oder Festgeld besser passt, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Wer jederzeit auf sein Geld zugreifen möchte, setzt auf Tagesgeld. Wer dafür auf Flexibilität verzichten kann, wird beim Festgeld mit besseren Zinsen belohnt.
Eine Kombination beider Anlageformen kann sinnvoll sein – etwa 30 % auf einem Tagesgeldkonto für Notfälle, 70 % als Festgeld für planbare Ziele. Nutzen Sie den RECHNER.APP Tagesgeldrechner, um Rendite und Verfügbarkeit gegeneinander abzuwägen. Der Vergleich hilft, Ihre Liquidität und Ihren Zinsertrag optimal zu balancieren.
| Kriterium | Tagesgeld | Festgeld |
|---|---|---|
| Verfügbarkeit | täglich | nicht vor Laufzeitende |
| Zinssatz | variabel, eher niedrig | fest, meist höher |
| Laufzeit | keine | fix (z. B. 6–24 Monate) |
| Einlagensicherung | 100.000 € EU-weit | 100.000 € EU-weit |
Tagesgeldrechner: Meine weiteren Artikel
Zinseszinsrechner: Zinsen und Sparplan online berechnenAutor: Dr. Stephan Seitz
Zuletzt aktualisiert: 10. Dezember 2025
Zinsrechner: Zinsen und Sparplan online berechnenAutor: Dr. Stephan Seitz
Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2025
Festgeldrechner: Laufzeit und Zinsen onlineAutor: Dr. Stephan Seitz
Zuletzt aktualisiert: 12. Dezember 2025
Sparplanrechner: Zinsen und Sparplan online berechnenAutor: Dr. Stephan Seitz
Zuletzt aktualisiert: 10. Dezember 2025
Sparrechner: Sparrate, Laufzeit und Zinsen onlineAutor: Dr. Stephan Seitz
Zuletzt aktualisiert: 12. Dezember 2025
Neukundenangebote beim Tagesgeld – Zinsen für neue Kunden
Viele Banken bieten Neukunden besonders hohe Tagesgeldzinsen – teils doppelt so hoch wie für Bestandskunden. Diese Angebote sind meist zeitlich befristet und an bestimmte Bedingungen geknüpft. Wer diese kennt und geschickt nutzt, kann sich attraktive Zinsvorteile sichern.
Hohe Tagesgeldzinsen für Neukunden
Neukundenangebote sind ein beliebtes Mittel, um neue Sparer anzuziehen. Dabei werben Banken mit deutlich höheren Zinssätzen – etwa 3,0 % p.a. statt marktüblicher 1,5 %. Meist gelten diese Konditionen für 3 bis 6 Monate nach Kontoeröffnung. Als Neukunde zählt in der Regel, wer in den letzten 12 Monaten kein Produkt bei der Bank geführt hat.
Die Angebote gelten oft nur für bestimmte Maximalbeträge – z. B. bis 50.000 € – und sind an feste Startzeitpunkte gebunden. Nach Ablauf der Sonderkonditionen wird das Konto automatisch zu den regulären Zinsen weitergeführt. Ein regelmäßiger Vergleich mit dem RECHNER.APP Tagesgeldrechner hilft, rechtzeitig auf bessere Angebote zu wechseln.
- Typische Bedingungen für Neukundenangebote: Kontoeröffnung innerhalb des Aktionszeitraums, keine vorherige Kundenbeziehung in den letzten 12 Monaten, Einhaltung der Maximalanlagesumme.
Zinsgarantie, Befristung und Bonusaktionen
Neukundenzinsen sind fast immer befristet. Die Zinsgarantie gibt an, wie lange der beworbene Zinssatz garantiert gilt – unabhängig davon, ob sich das allgemeine Zinsniveau ändert. Häufige Garantiezeiträume sind 3 oder 6 Monate ab Kontoeröffnung. Danach greift der Standardzinssatz der Bank, oft unter 1 % p.a.
Zusätzlich bieten manche Institute Bonusaktionen an – etwa einmalige Startguthaben von 50–100 €, wenn ein Mindestbetrag angelegt oder das Konto für einen bestimmten Zeitraum gehalten wird. Solche Aktionen sind besonders lohnend, wenn sie mit einem garantierten Top-Zins kombiniert sind.
| Anbieter | Zinssatz (p.a.) | Dauer Garantie | Max. Einlage | Bonus |
|---|---|---|---|---|
| Bank A | 3,00 % | 6 Monate | 50.000 € | – |
| Bank B | 2,80 % | 4 Monate | 25.000 € | 50 € Startguthaben |
| Bank C | 3,10 % | 3 Monate | 40.000 € | – |
| Bank D | 2,50 % | 6 Monate | 100.000 € | 100 € bei Depotwechsel |
- Relevante Aktionsmerkmale im Überblick: Zinshöhe, Garantiedauer, Begrenzung der Einlage, Zusatzprämien wie Startguthaben oder Wechselboni.
Zinshopping – mit Kontowechsel Zinsen maximieren
Beim Zinshopping wechseln Anleger regelmäßig ihr Tagesgeldkonto, um stets vom besten Zinssatz zu profitieren. Diese Strategie ist legal, einfach umsetzbar und kann die Zinserträge deutlich steigern. Dank EU-weiter Einlagensicherung und unkomplizierter Kontoeröffnungen per App oder Browser ist der Anbieterwechsel so leicht wie nie.
Regelmäßig Zinsangebote vergleichen
Zinsen ändern sich dynamisch – Banken passen ihre Tagesgeldkonditionen oft monatlich an. Wer dauerhaft gute Erträge erzielen will, sollte regelmäßig vergleichen. Der RECHNER.APP Tagesgeldrechner zeigt in wenigen Sekunden, wie viel mehr Rendite andere Anbieter bringen. Besonders nach Ablauf von Zinsaktionen lohnt sich ein Wechsel.
Viele Banken informieren Bestandskunden nicht aktiv über Zinssenkungen. Wer nicht reagiert, verliert potenzielle Erträge. Ein kurzer Online-Vergleich reicht aus, um bessere Angebote zu entdecken – meist sind Zinssprünge von 1 bis 1,5 Prozentpunkten möglich. Die Differenz kann bei mittleren Summen schnell mehrere Hundert Euro im Jahr ausmachen.
- Typische Auslöser für Zinshopping: Ablauf von Neukundenkonditionen, marktweite Zinserhöhungen, bessere Angebote bei neuen Direktbanken.
Kontowechsel leicht gemacht
Ein Kontowechsel ist heute in wenigen Schritten erledigt – ganz ohne Papierkrieg. Die Kontoeröffnung erfolgt online per VideoIdent oder eID, oft in weniger als 10 Minuten. Der Übertrag Ihres Guthabens erfolgt per Online-Überweisung, eine Kündigung beim alten Anbieter ist meist formlos per E-Mail möglich.
Einfacher Ablauf: Erst neues Tagesgeldkonto eröffnen, dann Kapital übertragen und schließlich das alte Konto schließen. Gebühren entstehen dabei in der Regel nicht. Viele Banken akzeptieren auch automatische Überträge über Zinsportale oder bieten Konto-Apps zur bequemen Verwaltung an.
- Best-Practice für den Kontowechsel: Neues Konto vorab eröffnen, Fristen und Zinsbindung prüfen, Nachweise für Einlagensicherung sichern, Guthaben vollständig übertragen.
Beispielrechnung – Gewinn durch Zinshopping
Ein konkretes Beispiel zeigt, wie stark sich Zinshopping lohnt. Angenommen, Sie legen 50.000 € bei einem Anbieter mit 1,0 % p.a. an. Der Zinsertrag nach einem Jahr beträgt rund 500 €. Wechseln Sie dagegen zu einem Anbieter mit 2,9 % Zinsen, ergibt sich ein Ertrag von etwa 1.465 € – also ein Plus von 965 €.
Selbst bei kurzen Zeiträumen (z. B. 6 Monate) oder kleineren Beträgen lohnt sich der Wechsel. Die wenigen Minuten Aufwand stehen oft in keinem Verhältnis zum zusätzlichen Gewinn. Wer kontinuierlich vergleicht und handelt, kann so jedes Jahr mehrere hundert Euro zusätzlich erwirtschaften – risikofrei und ohne Kapitalbindung.
| Anlagesumme | Zinssatz | Dauer | Zinsertrag | Mehrertrag durch Wechsel |
|---|---|---|---|---|
| 50.000 € | 1,0 % | 12 Monate | 500 € | – |
| 50.000 € | 2,9 % | 12 Monate | 1.465 € | +965 € |
| 30.000 € | 0,9 % → 2,5 % | 9 Monate | 676 € → 1.169 € | +493 € |

Häufig gestellte Fragen
Wie funktioniert der RECHNER.APP Tagesgeldrechner online?
Welchen Unterschied macht eine monatliche Verzinsung gegenüber einer jährlichen (tagesgeld zinsrechner monatlich)?
Wie berücksichtigt der Rechner Steuern und den Sparerpauschbetrag?
Ist mein Tagesgeld durch die Einlagensicherung geschützt und wie viel?
Kann ein zinsrechner tagesgeld helfen, den nötigen Zinssatz zu ermitteln und lohnt sich ein Kontowechsel (Zinshopping)?

Toni | RECHNER.APP » Assistent
- Ihr digitaler Assistent für individuelle Fragen und verständliche Informationen. Die KI wertet alle Inhalte der Webseite aus und erklärt komplexe Themen einfach.
- Keine Anmeldung erforderlich.
- Kostenlos im Browser.
Quellenangaben und weiterführende Literatur
Die Informationen auf dieser Seite sind sorgfältig recherchiert und zusammengetragen. Folgende Quellen und weiterführende Literatur empfehle ich im Kontext Tagesgeldrechner:
Dieser Beitrag wurde recherchiert und veröffentlicht von Dr. Stephan Seitz
Mein Name ist Dr. Stephan Seitz und ich betreibe RECHNER.APP. Ich habe an der LMU München Jura studiert, 2006 mein Staatsexamen abgelegt und anschließend an der Universität Regensburg promoviert. Mehr zu meinem Werdegang und beruflichen Stationen finden Sie bei Interesse auf LinkedIn.
Die Idee zu dieser Webseite entstand, als ich für meine erste Plattform HEREDITAS » Ratgeber Erbengemeinschaft praktische Online-Rechner entwickelt habe. Die positiven Rückmeldungen meiner Nutzer haben mich motiviert, das Angebot stetig zu erweitern. Heute finden Sie auf RECHNER.APP eine Vielzahl an Rechnern zu unterschiedlichen Anlässen – auch über das Erbrecht hinaus.
Meine Inhalte und die Online-Rechner sind für Sie kostenfrei. Mögliche Werbelinks, die zur Finanzierung beitragen, sind transparent gekennzeichnet.
Sie erreichen mich über die Kontaktseite.
Kommentare
Bislang keine Kommentare.Schreiben Sie Ihren Kommentar!