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Tagesgeldrechner: Zinsen und Zineszins online berechnen

Foto Dr. Stephan Seitz
Autor: , Dipl.-Jurist (Univ.)
Zuletzt aktualisiert: 10. Dezember 2025
Ihre Lesezeit: 10 Minuten
               
Rechtliche Hinweise: Keine Rechtsberatung, alle Angaben ohne Gewähr.
Icon Tagesgeldrechner Die schnelle Antwort

Tagesgeldrechner

  • Schnelle Zinsprognose: In Sekundenschnelle zeigt das Tool den erwarteten Zinsertrag auf Basis von Anlagebetrag, Nominalzins, Laufzeit und Häufigkeit der Gutschrift; so wissen Sie sofort, wie sich Parameter ändern. Dadurch erkennen Sie unmittelbar den Effekt der monatlichen gegenüber jährlichen Verzinsung und können Szenarien schnell vergleichen (z. B. höhere Endsumme bei monatlicher Gutschrift durch Zinseszinseffekt).
  • Netto statt Brutto: Der Rechner gibt auf Wunsch den Ertrag nach Steuern aus und berücksichtigt Sparerpauschbetrag sowie Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Das schafft realistische Planungsgrundlagen, denn bei einem Zinsertrag unter dem Sparerpauschbetrag (1.000 € pro Person, Stand 2025) fällt keine Steuer an, andernfalls wird die Steuerlast automatisch berechnet.
  • Sicherheit & Taktik: Einlagen sind EU-weit je Institut bis 100.000 € gesetzlich geschützt, deshalb sollten größere Beträge auf mehrere Banken verteilt werden, um vollen Schutz zu erhalten. Ergänzend lohnt sich aktives Zinshopping und die gezielte Nutzung befristeter Neukundenkonditionen, weil regelmäßiger Anbieterwechsel oder Aufteilung hoher Summen die Rendite ohne zusätzliches Risiko deutlich steigern können (z. B. Aufteilung von 150.000 € auf zwei Institute).
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Tagesgeldrechner – Funktionsweise und Zinsberechnung

Der RECHNER.APP Tagesgeldrechner berechnet Ihnen in Sekunden den Zinsertrag Ihres Tagesgeldkontos. Er berücksichtigt Anlagebetrag, Zinssatz, Laufzeit und – bei Bedarf – auch Steuerabzüge und Zinsperioden. Damit erhalten Sie eine präzise Vorschau auf Ihren möglichen Zinsgewinn, inklusive Zinseszinseffekt bei monatlicher Gutschrift.

RECHNER.APP Tagesgeldrechner online nutzen

Mit dem Tagesgeldrechner von RECHNER.APP berechnen Sie schnell und komfortabel Ihre Tagesgeldzinsen – online, kostenlos und unverbindlich. Durch einfache Eingaben lassen sich auch verschiedene Zinsszenarien im Handumdrehen simulieren.

Um Ihr Tagesgeld zu berechnen, benötigen Sie nur drei Angaben: den gewünschten Anlagebetrag, den angebotenen Zinssatz und die geplante Anlagedauer. Der Rechner zeigt Ihnen sekundenschnell, wie hoch der zu erwartende Zinsgewinn ausfällt – wahlweise mit monatlicher oder jährlicher Verzinsung. Die Bedienoberfläche ist intuitiv gestaltet und auch für Einsteiger leicht verständlich.

  • Der Tagesgeldrechner eignet sich besonders: Für die schnelle Planung von Anlagezielen, den Vergleich verschiedener Zinssätze und die realistische Einschätzung des Ertragspotenzials.

Wählen Sie realistische Zinssätze, wie sie aktuell am Markt verfügbar sind – viele Banken bieten zwischen 2 % und 3 % p.a. für Tagesgeldkonten an.

Zinsertrag auf Tagesgeld berechnen

Der Zinsertrag Ihres Tagesgelds ergibt sich aus dem Produkt aus Anlagebetrag, Zinssatz und Laufzeit – ergänzt um den Effekt regelmäßiger Zinsgutschriften. Der Rechner berücksichtigt dabei wahlweise monatliche oder jährliche Zinsperioden.

Bei 25.000 € Anlagesumme, 2,4 % Jahreszins und monatlicher Gutschrift ergibt sich nach 12 Monaten ein Ertrag von rund 606,11 €. Wäre die Zinszahlung nur jährlich, läge der Ertrag etwas niedriger. Auch der Sparerpauschbetrag (1.000 € pro Person, Stand 2025) fließt auf Wunsch in die Berechnung ein – bei Überschreitung wird die Abgeltungsteuer von 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer automatisch berücksichtigt
AnlagesummeZinssatz (p.a.)GutschriftZinsertrag nach Steuern
10.000 €2,0 %jährlich200,00 €
10.000 €2,0 %monatlich201,68 €
25.000 €2,4 %monatlich606,11 €
50.000 €3,0 %monatlich1.383,05 €

Gewünschten Zinssatz für Zielertrag bestimmen

Der Tagesgeldrechner erlaubt es auch, den benötigten Zinssatz rückwärts zu ermitteln – etwa um ein konkretes Renditeziel zu erreichen. So lässt sich schnell prüfen, ob der gewünschte Ertrag am Markt realistisch ist.

Angenommen, Sie möchten aus 50.000 € Anlage innerhalb von 9 Monaten einen Ertrag von 1.000 € erzielen. Dann müsste der effektive Jahreszins bei rund 2,64 % liegen – vorausgesetzt, die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben. Dieser Wert lässt sich mit dem Rechner exakt berechnen. Ob ein solcher Zinssatz am Markt tatsächlich erhältlich ist, hängt vom aktuellen Zinsumfeld und eventuellen Neukundenaktionen ab.

  • So nutzen Sie diese Funktion sinnvoll: Legen Sie Betrag, Laufzeit und Zielzinsertrag fest – der Rechner zeigt den nötigen Effektivzins, den Sie anschließend mit Angeboten vergleichen können.

Nutzen Sie den Rückwärtsmodus des Rechners, wenn Sie bereits eine Zielrendite im Kopf haben – so erkennen Sie sofort, ob dieses Ziel realistisch erreichbar ist.

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Zinsrechner Tagesgeld – Zinsertrag und Wunschzinssatz berechnen

Ein Zinsrechner für Tagesgeld zeigt präzise, wie viel Zinsgewinn Sie mit einer bestimmten Anlagesumme und Laufzeit erzielen können – wahlweise brutto oder nach Steuern. Entscheidend ist dabei nicht nur der Zinssatz, sondern auch die Häufigkeit der Zinsgutschrift. Zudem lässt sich berechnen, welchen Zinssatz Sie benötigen, um einen gewünschten Ertrag zu erreichen.

Zinseszins: Monatliche vs jährliche Verzinsung

Ob Zinsen monatlich oder jährlich gutgeschrieben werden, beeinflusst den Endertrag spürbar – bei gleichem Nominalzins. Durch den sogenannten Zinseszinseffekt bringt eine monatliche Verzinsung einen leichten Renditevorteil gegenüber einer jährlichen Gutschrift.

Beim Tagesgeld ist die monatliche Zinsgutschrift weit verbreitet. Dies bedeutet: Gutgeschriebene Zinsen werden ab dem Folgemonat selbst verzinst – es entsteht ein Zins auf den Zins. Bei einer jährlichen Verzinsung erfolgt die gesamte Zinszahlung erst am Laufzeitende, wodurch sich der Effekt reduziert. In der Praxis kann dieser Unterschied je nach Anlagesumme mehrere Euro oder sogar dreistellige Beträge ausmachen.

Bei 20.000 € Anlagesumme und 3 % Jahreszins bringt die monatliche Verzinsung nach einem Jahr 14,53 € mehr als eine jährliche Gutschrift.
  • Fazit für Anleger: Je häufiger die Zinsen gutgeschrieben werden, desto stärker profitieren Sie vom Zinseszinseffekt – selbst bei kurzer Anlagedauer.

Zinsertrag brutto und netto – Berechnung mit Steuern

Der Zinsrechner zeigt den Ertrag sowohl vor Steuern (brutto) als auch nach Abzug der Abgeltungsteuer (netto). So erhalten Sie eine realistische Einschätzung, was am Ende tatsächlich auf Ihrem Konto landet.

In Deutschland gilt für Kapitalerträge wie Tagesgeldzinsen die Abgeltungsteuer von 25 %, zuzüglich Solidaritätszuschlag (5,5 %) und ggf. Kirchensteuer. Der Rechner fragt, ob Sie Ihren Sparerpauschbetrag (1.000 € pro Person, Stand 2025) bereits ausgeschöpft haben. Liegt der Zinsgewinn darunter, fällt keine Steuer an. Ist der Pauschbetrag überschritten, berechnet der Rechner die Steuerlast automatisch mit ein. Diese Transparenz hilft bei der präzisen Anlageplanung.

Nutzen Sie den Sparerpauschbetrag gezielt aus – bei zusammen veranlagten Ehepaaren verdoppelt er sich auf 2.000 € jährlich.
Sparerpauschbetrag
Zinsertrag bruttoAbgeltungsteuerSolidaritätszuschlagZinsertrag netto
800 €1.000 €0 €0 €800 €
1.400 €1.000 €100 €5,50 €105,50  €
2.000 €1.000 €250 €13,75€263,75€

Wunschzinssatz ermitteln – Zielbetrag erreichen

Wenn Sie ein konkretes Sparziel vor Augen haben, können Sie mit dem Tagesgeldrechner den nötigen Zinssatz berechnen, um dieses Ziel zu erreichen. Dadurch erkennen Sie schnell, ob Ihr Wunsch realistisch ist.

Geben Sie einfach Anlagesumme, gewünschte Laufzeit und Ziel-Ertrag ein – der Rechner liefert den dafür erforderlichen Jahreszinssatz.

Wer 50.000 € über 9 Monate auf 1.000 € Zinsen bringen möchte, braucht etwa 2,67 % p.a. bei monatlicher Verzinsung. Ob ein solcher Zinssatz aktuell am Markt verfügbar ist, lässt sich im Anschluss mit gängigen Vergleichsportalen prüfen.
  • Praxisnutzen: Die Rückwärtsrechnung ist besonders hilfreich, wenn Sie ein festes Anlageziel haben und Ihre Optionen systematisch prüfen möchten.

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Einlagensicherung bis 100.000 € – Sicherheit für Tagesgeld

Tagesgeldanlagen gelten als besonders sicher – vor allem wegen der gesetzlichen Einlagensicherung. In der gesamten EU sind pro Kunde und Bank bis zu 100.000 € geschützt, unabhängig vom Sitz des Instituts. Wer sich an diese Grenze hält und auf die Zugehörigkeit zum Einlagensicherungssystem achtet, kann sein Kapital risikoarm parken.

Gesetzliche Einlagensicherung in Europa

Die gesetzliche Einlagensicherung beträgt innerhalb der EU 100.000 € pro Kunde und Bank – unabhängig davon, ob das Kreditinstitut in Deutschland, Malta oder Frankreich ansässig ist. Rechtsgrundlage ist die EU-Richtlinie 2014/49/EU, die national umgesetzt wurde und einheitliche Standards garantiert.

Diese Sicherung greift automatisch, etwa bei einer Insolvenz der Bank. Der Entschädigungsprozess wird durch die zuständige nationale Einlagensicherung durchgeführt, in Deutschland etwa durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB). Die Rückzahlung erfolgt in der Regel binnen 7 Arbeitstagen. Für Anleger mit höheren Einlagen bedeutet das: Nur bis 100.000 € besteht gesetzlich garantierter Schutz – pro Bank, nicht pro Konto.

  • Wichtig für Anleger: Die 100.000 €-Grenze gilt je Institut, nicht je Land oder Konto – wer mehr Kapital anlegen will, sollte es auf mehrere Banken verteilen.
Auch bei ausländischen Banken innerhalb der EU greift der gleiche Schutz – etwa in Schweden, Malta oder den Niederlanden.

Freiwillige Sicherungsfonds und Anlagegrenzen

Zusätzlich zur gesetzlichen Einlagensicherung existieren in einigen Ländern freiwillige Sicherungsfonds. Diese decken – je nach Bank und Verband – auch Einlagen über 100.000 € hinaus ab, etwa im Millionenbereich. Ein prominentes Beispiel ist der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), dem viele deutsche Privatbanken freiwillig beigetreten sind.

Allerdings sind diese freiwilligen Sicherungssysteme nicht gesetzlich garantiert und können im Ernstfall Bedingungen unterliegen. Auch nehmen nicht alle Banken daran teil. Wer sein Tagesgeld sicher anlegen möchte, sollte sich daher an der 100.000 €-Grenze orientieren und das Kapital auf mehrere Institute verteilen. Das gilt insbesondere bei Anlagen über sogenannte Zinsportale oder bei Angeboten aus dem EU-Ausland.

Bei 150.000 € Tagesgeld empfiehlt es sich, je 75.000 € auf zwei unterschiedliche Banken zu verteilen – so bleibt der gesamte Betrag gesetzlich abgesichert.
LandGesetzlicher SchutzZusätzliche SicherungEmpfehlung
Deutschland100.000 €freiwillig durch BdBbis 100.000 € pro Bank, darüber nur bei Mitgliedschaft
Malta100.000 €neinmax. 100.000 € anlegen
Schweden100.000 €neinbei mehreren Banken splitten
Österreich100.000 €teilweise über Sicherungseinrichtung der BankenRisiko prüfen
  • Zusammenfassung für die Praxis: Wer mehr als 100.000 € anlegen möchte, sollte – zur Einlagensicherung – auf Bankverteilung, Sitzland und Mitgliedschaft in Zusatzsystemen achten.
Fragen Sie bei Angeboten stets nach dem Sicherungssystem – gesetzlich, freiwillig oder gar nicht abgesichert.

Nutzen Sie den Tagesgeldrechner stets zur Gegenüberstellung von Brutto- und Nettoertrag unter Einbeziehung von Sparerpauschbetrag sowie der Zinsgutschrift (monatlich vs. jährlich), damit Sie reale, vergleichbare Ertragszahlen erhalten. Verteilen Sie Einlagen über 100.000 € auf mehrere Institute und prüfen Sie Zinsangebote mindestens alle 3 Monate — ein Wechsel von 1,0 % auf 2,9 % bei 50.000 € bringt etwa 965 € Mehrertrag pro Jahr.

Foto Dr. Stephan Seitz
Persönlicher Experten-Tipp von Dr. Stephan Seitz

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Tagesgeld oder Festgeld – ein Vergleich

Wer Kapital sicher anlegen möchte, steht oft vor der Wahl zwischen Tagesgeld und Festgeld. Tagesgeld bietet Flexibilität und tägliche Verfügbarkeit, während Festgeld mit höheren Zinssätzen überzeugt – allerdings bei fester Laufzeit. Welche Anlageform sich wann lohnt, hängt von Ihrem individuellen Bedarf an Liquidität, Sicherheit und Rendite ab.

Flexibilität des Tagesgeldkontos

Ein Tagesgeldkonto ist jederzeit verfügbar – ohne Kündigungsfrist, Mindestlaufzeit oder feste Bindung. Das bedeutet: Sie können Ihr Guthaben täglich aufstocken oder abheben, ohne Zinsverluste zu riskieren. Diese Flexibilität macht Tagesgeld zur idealen Option für Notreserven oder kurzfristig planbares Kapital.

Der Zinssatz ist variabel und kann sich je nach Marktlage verändern. Zwar sind die Zinsen in der Regel etwas niedriger als beim Festgeld, dafür bleibt man finanziell beweglich. Einlagen auf Tagesgeldkonten sind bis zu 100.000 € gesetzlich abgesichert – auch das trägt zur Attraktivität dieser Anlageform bei.

  • Tagesgeld eignet sich besonders: Für Notgroschen, kurzzeitige Parkanlagen und alle, die auf Liquidität nicht verzichten wollen.
Eine Familie nutzt Tagesgeld zur Rücklage für unerwartete Reparaturen – das Guthaben bleibt jederzeit erreichbar und wächst langsam mit.

Festgeld – Bindung und Zinsertrag

Festgeld wird für eine feste Laufzeit von z. B. 6, 12 oder 24 Monaten angelegt. Während dieser Zeit ist das Geld nicht verfügbar – außer gegen Gebühr oder mit Zinsverlust. Dafür profitieren Sie von einem garantierten Zinssatz, der meist über dem von Tagesgeld liegt.

Je länger die Laufzeit, desto höher in der Regel der Zinssatz. Festgeld bietet damit Planungssicherheit: Der Zinsertrag steht bereits zu Beginn fest. Die Einlagensicherung greift auch hier bis 100.000 € pro Bank. Allerdings ist Flexibilität nicht gegeben – das angelegte Kapital steht erst zum Laufzeitende wieder zur Verfügung.

Festgeld ist optimal für Beträge, die für einen definierten Zeitraum sicher angelegt, aber nicht benötigt werden.
  • Festgeld eignet sich besonders: Für mittel- bis langfristige Anlageziele mit fixem Zinsanspruch, z. B. für Urlaubsrücklagen oder geplante Anschaffungen in einem Jahr.

Entscheidungshilfe – wann Tagesgeld, wann Festgeld?

Ob Tagesgeld oder Festgeld besser passt, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Wer jederzeit auf sein Geld zugreifen möchte, setzt auf Tagesgeld. Wer dafür auf Flexibilität verzichten kann, wird beim Festgeld mit besseren Zinsen belohnt.

Eine Kombination beider Anlageformen kann sinnvoll sein – etwa 30 % auf einem Tagesgeldkonto für Notfälle, 70 % als Festgeld für planbare Ziele. Nutzen Sie den RECHNER.APP Tagesgeldrechner, um Rendite und Verfügbarkeit gegeneinander abzuwägen. Der Vergleich hilft, Ihre Liquidität und Ihren Zinsertrag optimal zu balancieren.

Teilen Sie Ihr Erspartes nach der 70/30-Regel auf: Ein Teil bleibt kurzfristig verfügbar, der andere wird gezielt mit Festzins angelegt.
KriteriumTagesgeldFestgeld
Verfügbarkeittäglichnicht vor Laufzeitende
Zinssatzvariabel, eher niedrigfest, meist höher
Laufzeitkeinefix (z. B. 6–24 Monate)
Einlagensicherung100.000 € EU-weit100.000 € EU-weit

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Neukundenangebote beim Tagesgeld – Zinsen für neue Kunden

Viele Banken bieten Neukunden besonders hohe Tagesgeldzinsen – teils doppelt so hoch wie für Bestandskunden. Diese Angebote sind meist zeitlich befristet und an bestimmte Bedingungen geknüpft. Wer diese kennt und geschickt nutzt, kann sich attraktive Zinsvorteile sichern.

Hohe Tagesgeldzinsen für Neukunden

Neukundenangebote sind ein beliebtes Mittel, um neue Sparer anzuziehen. Dabei werben Banken mit deutlich höheren Zinssätzen – etwa 3,0 % p.a. statt marktüblicher 1,5 %. Meist gelten diese Konditionen für 3 bis 6 Monate nach Kontoeröffnung. Als Neukunde zählt in der Regel, wer in den letzten 12 Monaten kein Produkt bei der Bank geführt hat.

Die Angebote gelten oft nur für bestimmte Maximalbeträge – z. B. bis 50.000 € – und sind an feste Startzeitpunkte gebunden. Nach Ablauf der Sonderkonditionen wird das Konto automatisch zu den regulären Zinsen weitergeführt. Ein regelmäßiger Vergleich mit dem RECHNER.APP Tagesgeldrechner hilft, rechtzeitig auf bessere Angebote zu wechseln.

Eine Bank bietet 3,1 % p.a. für Neukunden – jedoch nur für 4 Monate und bis maximal 25.000 € Einlage.
  • Typische Bedingungen für Neukundenangebote: Kontoeröffnung innerhalb des Aktionszeitraums, keine vorherige Kundenbeziehung in den letzten 12 Monaten, Einhaltung der Maximalanlagesumme.

Zinsgarantie, Befristung und Bonusaktionen

Neukundenzinsen sind fast immer befristet. Die Zinsgarantie gibt an, wie lange der beworbene Zinssatz garantiert gilt – unabhängig davon, ob sich das allgemeine Zinsniveau ändert. Häufige Garantiezeiträume sind 3 oder 6 Monate ab Kontoeröffnung. Danach greift der Standardzinssatz der Bank, oft unter 1 % p.a.

Zusätzlich bieten manche Institute Bonusaktionen an – etwa einmalige Startguthaben von 50–100 €, wenn ein Mindestbetrag angelegt oder das Konto für einen bestimmten Zeitraum gehalten wird. Solche Aktionen sind besonders lohnend, wenn sie mit einem garantierten Top-Zins kombiniert sind.

Eine Zinsgarantie schützt nur innerhalb der Aktionslaufzeit – danach erfolgt meist eine deutliche Zinssenkung auf Standardniveau.
AnbieterZinssatz (p.a.)Dauer GarantieMax. EinlageBonus
Bank A3,00 %6 Monate50.000 €
Bank B2,80 %4 Monate25.000 €50 € Startguthaben
Bank C3,10 %3 Monate40.000 €
Bank D2,50 %6 Monate100.000 €100 € bei Depotwechsel
  • Relevante Aktionsmerkmale im Überblick: Zinshöhe, Garantiedauer, Begrenzung der Einlage, Zusatzprämien wie Startguthaben oder Wechselboni.

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Zinshopping – mit Kontowechsel Zinsen maximieren

Beim Zinshopping wechseln Anleger regelmäßig ihr Tagesgeldkonto, um stets vom besten Zinssatz zu profitieren. Diese Strategie ist legal, einfach umsetzbar und kann die Zinserträge deutlich steigern. Dank EU-weiter Einlagensicherung und unkomplizierter Kontoeröffnungen per App oder Browser ist der Anbieterwechsel so leicht wie nie.

Regelmäßig Zinsangebote vergleichen

Zinsen ändern sich dynamisch – Banken passen ihre Tagesgeldkonditionen oft monatlich an. Wer dauerhaft gute Erträge erzielen will, sollte regelmäßig vergleichen. Der RECHNER.APP Tagesgeldrechner zeigt in wenigen Sekunden, wie viel mehr Rendite andere Anbieter bringen. Besonders nach Ablauf von Zinsaktionen lohnt sich ein Wechsel.

Viele Banken informieren Bestandskunden nicht aktiv über Zinssenkungen. Wer nicht reagiert, verliert potenzielle Erträge. Ein kurzer Online-Vergleich reicht aus, um bessere Angebote zu entdecken – meist sind Zinssprünge von 1 bis 1,5 Prozentpunkten möglich. Die Differenz kann bei mittleren Summen schnell mehrere Hundert Euro im Jahr ausmachen.

  • Typische Auslöser für Zinshopping: Ablauf von Neukundenkonditionen, marktweite Zinserhöhungen, bessere Angebote bei neuen Direktbanken.
Wer seine Tagesgeldzinsen nicht regelmäßig prüft, verliert langfristig an Kaufkraft und realem Ertrag.

Kontowechsel leicht gemacht

Ein Kontowechsel ist heute in wenigen Schritten erledigt – ganz ohne Papierkrieg. Die Kontoeröffnung erfolgt online per VideoIdent oder eID, oft in weniger als 10 Minuten. Der Übertrag Ihres Guthabens erfolgt per Online-Überweisung, eine Kündigung beim alten Anbieter ist meist formlos per E-Mail möglich.

Einfacher Ablauf: Erst neues Tagesgeldkonto eröffnen, dann Kapital übertragen und schließlich das alte Konto schließen. Gebühren entstehen dabei in der Regel nicht. Viele Banken akzeptieren auch automatische Überträge über Zinsportale oder bieten Konto-Apps zur bequemen Verwaltung an.

Sie eröffnen bei Bank X ein Tagesgeldkonto mit 2,9 % Zinsen, transferieren 50.000 € vom alten Anbieter (1,0 %) und kündigen das alte Konto online – in unter 24 Stunden.
  • Best-Practice für den Kontowechsel: Neues Konto vorab eröffnen, Fristen und Zinsbindung prüfen, Nachweise für Einlagensicherung sichern, Guthaben vollständig übertragen.
Führen Sie eine Zinsprüfung mindestens alle 3 Monate durch – idealerweise direkt mit dem RECHNER.APP Tagesgeldrechner.

Beispielrechnung – Gewinn durch Zinshopping

Ein konkretes Beispiel zeigt, wie stark sich Zinshopping lohnt. Angenommen, Sie legen 50.000 € bei einem Anbieter mit 1,0 % p.a. an. Der Zinsertrag nach einem Jahr beträgt rund 500 €. Wechseln Sie dagegen zu einem Anbieter mit 2,9 % Zinsen, ergibt sich ein Ertrag von etwa 1.465 € – also ein Plus von 965 €.

Selbst bei kurzen Zeiträumen (z. B. 6 Monate) oder kleineren Beträgen lohnt sich der Wechsel. Die wenigen Minuten Aufwand stehen oft in keinem Verhältnis zum zusätzlichen Gewinn. Wer kontinuierlich vergleicht und handelt, kann so jedes Jahr mehrere hundert Euro zusätzlich erwirtschaften – risikofrei und ohne Kapitalbindung.

AnlagesummeZinssatzDauerZinsertragMehrertrag durch Wechsel
50.000 €1,0 %12 Monate500 €
50.000 €2,9 %12 Monate1.465 €+965 €
30.000 €0,9 % → 2,5 %9 Monate676 € → 1.169 €+493 €
Durch aktives Zinshopping lässt sich der Nettoertrag fast verdreifachen – ohne höheres Risiko oder versteckte Kosten.

Thumbnail Tagesgeldrechner
Icon FAQs

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert der RECHNER.APP Tagesgeldrechner online?

Sie geben Anlagebetrag, Zinssatz und geplante Laufzeit ein; optional können Steuerabzüge und die Häufigkeit der Zinsgutschrift (monatlich oder jährlich) berücksichtigt werden. Der Rechner zeigt binnen Sekunden den erwarteten Zinsertrag – wahlweise brutto oder netto – und berücksichtigt bei monatlicher Gutschrift den Zinseszinseffekt.

Welchen Unterschied macht eine monatliche Verzinsung gegenüber einer jährlichen (tagesgeld zinsrechner monatlich)?

Bei monatlicher Gutschrift werden gutgeschriebene Zinsen sofort wieder verzinst, sodass sich durch den Zinseszinseffekt ein kleiner, aber messbarer Mehrertrag ergibt. Beispiel aus dem Text: Bei 20.000 € und 3 % Jahreszins bringt die monatliche Verzinsung nach einem Jahr rund 14,53 € mehr als jährliche Gutschrift.

Wie berücksichtigt der Rechner Steuern und den Sparerpauschbetrag?

Der Rechner kann den Sparerpauschbetrag (1.000 € pro Person, Stand 2025; bei zusammen veranlagten Ehepaaren 2.000 €) abfragen und berechnet bei Überschreitung die Abgeltungsteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag (5,5 %) und ggf. Kirchensteuer automatisch. Liegt der Zinsgewinn unter dem Pauschbetrag, fällt keine Steuer an; sonst zeigt der Rechner das Nettoergebnis nach Abzug der Steuern.

Ist mein Tagesgeld durch die Einlagensicherung geschützt und wie viel?

Ja: Gesetzlich sind Einlagen innerhalb der EU pro Kunde und Bank bis zu 100.000 € geschützt; diese Regel greift automatisch und wird national abgewickelt (in Deutschland z. B. durch die EdB). Für höhere Beträge sollten Sie das Kapital auf mehrere Institute verteilen, denn zusätzliche freiwillige Sicherungsfonds existieren, sind aber nicht einheitlich oder gesetzlich garantiert.

Kann ein zinsrechner tagesgeld helfen, den nötigen Zinssatz zu ermitteln und lohnt sich ein Kontowechsel (Zinshopping)?

Ja: Im Rückwärtsmodus berechnet der Rechner den erforderlichen Jahreszinssatz, um ein konkretes Anlageziel zu erreichen (z. B. rund 2,64 % p.a. bei 50.000 € über 9 Monate für 1.000 € Ertrag bei monatlicher Verzinsung). Regelmäßiges Vergleichen und Wechseln des Anbieters nach Ablauf von Aktionszinsen kann sich lohnen – das Beispiel im Text zeigt bei 50.000 € einen Mehrertrag von etwa 965 € jährlich beim Wechsel von 1,0 % auf 2,9 %.

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Dr. Stephan Seitz

Dieser Beitrag wurde recherchiert und veröffentlicht von Dr. Stephan Seitz

Mein Name ist Dr. Stephan Seitz und ich betreibe RECHNER.APP. Ich habe an der LMU München Jura studiert, 2006 mein Staatsexamen abgelegt und anschließend an der Universität Regensburg promoviert. Mehr zu meinem Werdegang und beruflichen Stationen finden Sie bei Interesse auf LinkedIn.

Die Idee zu dieser Webseite entstand, als ich für meine erste Plattform HEREDITAS » Ratgeber Erbengemeinschaft praktische Online-Rechner entwickelt habe. Die positiven Rückmeldungen meiner Nutzer haben mich motiviert, das Angebot stetig zu erweitern. Heute finden Sie auf RECHNER.APP eine Vielzahl an Rechnern zu unterschiedlichen Anlässen – auch über das Erbrecht hinaus.

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