Zinseszinsrechner: Zinsen und Sparplan online berechnen
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Zinseszinsrechner
- Wesentliche Eingaben: Die vier Basiseingaben – Anfangskapital, monatliche Sparrate, Zinssatz und Laufzeit – bestimmen die Prognose und sollten zuerst exakt ausgefüllt werden. Mit diesen Werten lassen sich Endkapital, Zinsanteile und Jahresverläufe berechnen.
- Verzinsungsintervall: Die Häufigkeit der Zinsgutschrift (monatlich vs. jährlich) erhöht bei gleichem Nominalzins das effektive Wachstum und beeinflusst das Endkapital spürbar über lange Zeiträume. Monatliche Gutschriften liefern mehr Zinseszins – bei 5 % nominal entspricht das etwa 5,12 % effektiv; wählen Sie monatliche Intervalle, wenn verfügbar.
- Thesaurierung: Die automatische Wiederanlage von Erträgen maximiert den Zinseszinseffekt, weil erzielte Zinsen erneut Rendite erwirtschaften. Für langfristige Ziele führt Thesaurierung zu deutlich höherem Endkapital und reduziert zugleich jährliche Ausschüttungen, wodurch das Vermögen exponentieller wächst.

Inhaltsverzeichnis
Zinseszinsrechner richtig nutzen: So holen Sie das Maximum aus dem Online-Rechner
Der RECHNER.APP Zinseszinsrechner berechnet in Sekunden, wie sich Ihr Kapital durch den Zinseszinseffekt entwickelt. Durch einfache Eingaben wie Startkapital, Sparrate, Zinssatz und Laufzeit erhalten Sie ein detailliertes Ergebnis mit Zinsübersicht, Jahresaufstellung und Diagramm – alles direkt im Browser.
So funktioniert der Zinseszins Rechner
Mit wenigen Klicks liefert der Zinseszins Rechner eine realistische Prognose zur Kapitalentwicklung. Sie geben Anfangskapital, monatliche Sparrate, Zinssatz und Laufzeit ein und klicken auf „Berechnen“. Das Ergebnis erscheint sofort – samt Zinsanteil und Kapitalverlauf. Der Rechner verarbeitet Einmalanlagen, Sparpläne oder Mischformen, berücksichtigt wahlweise Steuern und bietet erweiterte Einstellungen wie Verzinsungsintervall oder thesaurierende Ausschüttung.
- Einmalanlage: Nur Anfangskapital, keine laufenden Einzahlungen.
- Sparplan: Monatliche Einzahlungen, Startbetrag optional.
- Kombination: Anfangskapital plus regelmäßige Raten für optimierte Rendite.
Welche Eingaben der Zinseszinsrechner braucht
Der Zinseszinsrechner verlangt vier Basiseingaben: Anfangskapital, monatliche Sparrate, Zinssatz und Laufzeit. Optional können Verzinsungsintervall, Steuerberücksichtigung oder Inflationsanpassung aktiviert werden. Alle Eingaben erfolgen über intuitiv bedienbare Felder, Schieberegler und Dropdowns – eine schnelle Simulation ist so auch für Laien problemlos möglich.
| Eingabe | Bedeutung | Pflicht | Typ |
|---|---|---|---|
| Anfangskapital | Startbetrag der Anlage | Nein | Zahl (Euro) |
| Sparrate | Monatlicher Sparbetrag | Nein | Zahl (Euro) |
| Zinssatz | Rendite in % p. a. | Ja | Zahl (Prozent) |
| Laufzeit | Dauer der Anlage | Ja | Jahre / Monate |
Wie der Zinseszinsrechner Ergebnisse darstellt
Das Resultat wird mehrdimensional visualisiert: Der Zinseszinsrechner zeigt Endkapital, kumulierte Zinsen und Gesamteinzahlungen. Zusätzlich erhalten Sie eine Jahresübersicht mit Kapitalverlauf sowie ein Diagramm, das das Wachstum grafisch aufbereitet. Alle Resultate lassen sich nachvollziehen, da der Rechner mit Jahresstufen und klaren Zwischenwerten arbeitet.
- Kapitalverlauf: Jährlich ausgewiesen, inklusive Zins und Einzahlung pro Jahr.
- Diagramm: Balkengrafik mit wachsendem Gesamtvermögen über die Zeit.
- Summenfelder: Endkapital, eingezahlte Beträge und Zinsertrag auf einen Blick.
Optional kann das Ergebnis mit Steuerabzug oder inflationsbereinigt angezeigt werden. Damit liefert der Zinseszinsrechner nicht nur eine grobe Schätzung, sondern ein detailliertes, praxisnahes Rechenmodell für private Finanzplanung.
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Zinseszins berechnen: Formel, Intervalle und Zinsarten
Der Zinseszinsrechner verwendet eine mathematisch präzise Formel, um Ihr Endkapital zu berechnen. Je nach Eingaben werden einmalige und regelmäßige Einzahlungen verzinst – monatlich oder jährlich, mit oder ohne Steuerabzug. Dadurch entsteht ein realistisches Modell des Kapitalwachstums über Jahre hinweg.
Zinseszins-Formel: So wächst Ihr Kapital exponentiell
Die Zinseszinsformel lautet: Kn = K0 × (1 + r/n)n×t. Hierbei steht K0 für das Anfangskapital, r für den Zinssatz (z. B. 0,05 für 5 %), n für die Zinsperioden pro Jahr und t für die Laufzeit in Jahren. Bei monatlicher Verzinsung ist n = 12, bei jährlicher n = 1. Zusätzlich wird bei Sparplänen jede Einzahlung separat verzinst – je nach Zeitpunkt der Einzahlung mit entsprechend kürzerer Restlaufzeit.
| Variable | Bedeutung | Beispielwert |
|---|---|---|
| K0 | Anfangskapital | 10.000 € |
| r | Zinssatz (p.a. als Dezimalzahl) | 5,0% |
| n | Verzinsungsintervalle pro Jahr | 12 |
| t | Laufzeit in Jahren | 20 |
Verzinsungsintervall: Monatliche Zinsen bringen mehr
Der Zinseszinsrechner unterscheidet zwischen jährlicher und monatlicher Zinsgutschrift. Bei monatlicher Verzinsung werden Zinsen zwölfmal jährlich berechnet – dadurch entsteht mehr Zinseszins, da Erträge früher dem Kapital hinzugefügt werden. Bei gleichem Nominalzins führt das zu einem leicht höheren Endkapital als bei jährlicher Verzinsung. Der Unterschied ist über Jahrzehnte spürbar.
- Jährlich: Zinsen werden einmal pro Jahr gutgeschrieben – Standardmethode bei vielen Banken.
- Monatlich: Zinsgutschrift erfolgt jeden Monat – verstärkt den Zinseszinseffekt.
- Effekt: 5 % nominal ergeben bei monatlicher Verzinsung ca. 5,12 % effektiv.
Nominalzins, Effektivzins und kontinuierliche Verzinsung
Der Nominalzins ist der angegebene Jahreszinssatz ohne Berücksichtigung unterjähriger Verzinsung. Wird häufiger verzinst, steigt der Effektivzins: 6 % nominal entsprechen bei monatlicher Verzinsung ca. 6,17 % effektiv. Theoretisch ist auch kontinuierliche Verzinsung möglich – ein Modell, bei dem Zinsen unendlich oft im Jahr berechnet werden. Diese ergibt sich aus der Formel er – 1. In der Praxis rechnet der Zinseszinsrechner mit diskreten Intervallen, meist monatlich oder jährlich – das genügt für realistische Prognosen.
- Nominalzins: Der angegebene Zinssatz, z. B. 5 % p.a.
- Effektivzins: Tatsächliche Rendite bei unterjähriger Verzinsung
- Kontinuierlich: Näherungswert für häufige Zinsgutschriften – rechnerisch, nicht banküblich
Einfluss von Zinssatz, Startkapital und Laufzeit
Der Zinseszinsrechner verdeutlicht eindrucksvoll, wie stark selbst kleine Änderungen bei Zinssatz, Anfangskapital oder Laufzeit das Endkapital beeinflussen. Denn Zins auf Zins entfaltet seine volle Wirkung erst mit Zeit, Kapital und attraktiver Rendite.
Zinssatz: Jeder Prozentpunkt zählt
Ein höherer Zinssatz wirkt sich überproportional auf das Endkapital aus. Denn der Zinseszins multipliziert die Rendite mit jedem Jahr erneut. Bereits ein Unterschied von 1 Prozentpunkt kann über Jahrzehnte tausende Euro Unterschied ausmachen.
Selbst bei konstantem Startkapital und gleicher Laufzeit erzeugt ein Zinssatz von 6 % statt 5 % über 30 Jahre rund 40 % mehr Endkapital. Das zeigt: Wer regelmäßig spart, profitiert langfristig massiv von bereits kleinen Optimierungen beim Zinssatz.
Startkapital: Je früher, desto besser
Das Anfangskapital bildet die Basis für den Zinseszinseffekt. Wer früh startet oder einmalig investiert, schafft den Grundstein für exponentielles Wachstum. Denn die ersten Jahre entscheiden, ob der Zinseszins überhaupt greifen kann.
| Zinssatz | Startkapital | Monatliche Sparrate | Laufzeit | Endkapital vor Steuern |
|---|---|---|---|---|
| 5 % | 0 € | 150 € | 25 Jahre | 89.300 € |
| 6 % | 0 € | 150 € | 25 Jahre | 104.000 € |
| 6 % | 10.000 € | 150 € | 25 Jahre | 148.600 € |
| 6 % | 10.000 € | 150 € | 30 Jahre | 211.000 € |
Laufzeit: Der Zinseszins braucht Zeit
Der Anlagehorizont ist der wichtigste Verstärker des Zinseszinseffekts. Denn je länger Kapital verzinst wird, desto stärker wirkt sich der Zins auf bereits erzielte Zinsen aus. Dieser Effekt entfaltet sich erst ab 10–15 Jahren richtig spürbar.
Ein identischer monatlicher Sparplan über 20 statt 10 Jahre erzeugt mehr als doppelt so viel Endkapital – bei gleichem Zinssatz. Wer früh beginnt, kann dadurch selbst mit kleinen Raten ein beachtliches Vermögen aufbauen.
Geben Sie im Zinseszinsrechner stets belastbare Werte für Zinssatz, Verzinsungsintervall, Steuern und Gebühren ein. Beachten Sie, dass Nominal- und Effektivzins sowie thesaurierend vs. ausschüttend das Endkapital deutlich verändern (z. B. 5 % nominal ≈ 5,12 % effektiv bei monatlicher Verzinsung).

Persönlicher Experten-Tipp von Dr. Stephan Seitz
Wie berechne ich die notwendige Sparrate für ein Ziel?
Der Zinseszinsrechner von RECHNER.APP berechnet sekundenschnell, welche monatliche oder jährliche Sparrate erforderlich ist, um einen bestimmten Zielbetrag zu einem festen Zeitpunkt zu erreichen. Grundlage sind Zielkapital, Laufzeit und Zinssatz.
Sparrate anhand von Zielbetrag und Laufzeit berechnen
Wer bereits weiß, welchen Betrag er bis zu einem bestimmten Zeitpunkt angespart haben möchte, kann mit dem Zinseszinsrechner gezielt rückwärts rechnen. Die benötigte Sparrate ergibt sich dabei aus den Angaben zu Zielbetrag, Zinssatz und Laufzeit.
Je länger der Anlagehorizont und je höher der Zinssatz, desto niedriger kann die monatliche Rate ausfallen. Umgekehrt erfordert ein kurzer Zeitraum oder ein geringer Zinssatz eine deutlich höhere Rate.
- Zielbetrag angeben: Ihr Wunschkapital zum Laufzeitende (z. B. 100.000 €).
- Laufzeit festlegen: Anlagehorizont in Jahren und Monaten.
- Zinssatz realistisch wählen: Z. B. 5–7 % p. a. bei ETF-Sparplänen.
Beispiel: 100.000 € in 20 Jahren
Für ein Zielkapital von 100.000 € in 20 Jahren ergibt sich bei 6,6 % Rendite eine notwendige Sparrate von rund 205 € monatlich. Alternativ könnten jährlich etwa 2.460 € eingezahlt werden. Der Rechner zeigt beide Varianten.
| Zielbetrag | Laufzeit | Zinssatz | Monatsrate | Jahresrate |
|---|---|---|---|---|
| 100.000 € | 20 Jahre | 6,6 % | 205,08 € | 2.460,97 € |
| 50.000 € | 15 Jahre | 5,0 % | 193,84 € | 2.326,10 € |
| 200.000 € | 25 Jahre | 7,0 % | 264,88 € | 3.154,56 € |
Monats- oder Jahresrate: Was passt besser?
Der Rechner zeigt beide Raten parallel an. So lässt sich direkt vergleichen, ob eine monatliche Belastung praktikabler ist – oder ob eine jährliche Einzahlung etwa aus Bonuszahlungen oder Steuererstattungen bevorzugt wird.
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Thesaurierend oder ausschüttend: Was ändert sich?
Ob Sie in thesaurierende oder ausschüttende Geldanlagen investieren, hat direkten Einfluss auf den Zinseszinseffekt. Der Zinseszinsrechner von RECHNER.APP berücksichtigt thesaurierende Anlagen standardmäßig – Reinvestitionen führen dort zu exponentiellem Wachstum.
Thesaurierende Anlagen: Zinseszins maximal nutzen
Thesaurierende Fonds behalten Erträge ein und reinvestieren diese automatisch. Dadurch erhöht sich in jeder Periode die Berechnungsbasis für den nächsten Zinsertrag. Das führt über lange Zeiträume zu einer überproportionalen Kapitalentwicklung.
Vor allem bei langen Laufzeiten von 15 Jahren oder mehr ist der Unterschied deutlich. Selbst bei identischen Renditen führt die Reinvestition zu einem höheren Endkapital – und somit zu mehr finanzieller Freiheit im Alter oder bei größeren Investitionen.
- Automatische Wiederanlage: Keine Ausschüttung auf Konto, sondern Reinvestition im Fonds.
- Kapital wächst exponentiell: Jeder Zinsertrag erzeugt neue Zinsen.
- Steuerlich oft günstiger: Kein jährlicher Steuerabzug wie bei Ausschüttung.
Ausschüttende Anlageformen im Vergleich
Bei ausschüttenden Fonds oder Sparkonten werden die Zinsen regelmäßig ausgezahlt. Sie stehen dann zwar als Liquidität zur Verfügung, erzeugen aber keinen Zinseszinseffekt mehr – es sei denn, Sie legen diese manuell wieder an.
| Anlageform | Ertragsverwendung | Zinseszinseffekt | Vorteil |
|---|---|---|---|
| Thesaurierend | automatisch reinvestiert | voll entfaltet | maximales Endkapital |
| Ausschüttend | jährliche Auszahlung | nur bei Wiederanlage | regelmäßige Liquidität |
Was passt zu welchem Ziel?
Für langfristige Ziele – wie Altersvorsorge oder Vermögensaufbau – ist die thesaurierende Variante oft überlegen. Wer hingegen laufende Erträge nutzen möchte, etwa zur Ergänzung des Einkommens, kann auf ausschüttende Varianten setzen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Angaben braucht der Zinseszinsrechner?
Was bringt die Wahl ‚monatliche Verzinsung‘ im Zinseszinsrechner?
Wie funktioniert die Zinseszins-Formel zur Berechnung des Endkapitals?
Wie berechnet der Rechner die notwendige Sparrate für ein Zielkapital?
Unterscheidet der Rechner zwischen thesaurierenden und ausschüttenden Anlagen und was ändert sich dabei?

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Quellenangaben und weiterführende Literatur
Die Informationen auf dieser Seite sind sorgfältig recherchiert und zusammengetragen. Folgende Quellen und weiterführende Literatur empfehle ich im Kontext Zinseszinsrechner:
Dieser Beitrag wurde recherchiert und veröffentlicht von Dr. Stephan Seitz
Mein Name ist Dr. Stephan Seitz und ich betreibe RECHNER.APP. Ich habe an der LMU München Jura studiert, 2006 mein Staatsexamen abgelegt und anschließend an der Universität Regensburg promoviert. Mehr zu meinem Werdegang und beruflichen Stationen finden Sie bei Interesse auf LinkedIn.
Die Idee zu dieser Webseite entstand, als ich für meine erste Plattform HEREDITAS » Ratgeber Erbengemeinschaft praktische Online-Rechner entwickelt habe. Die positiven Rückmeldungen meiner Nutzer haben mich motiviert, das Angebot stetig zu erweitern. Heute finden Sie auf RECHNER.APP eine Vielzahl an Rechnern zu unterschiedlichen Anlässen – auch über das Erbrecht hinaus.
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